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Nach "viel zu kurzer Pause": Raitersaich steigt in die Vorbereitung ein

Bezirksliga Süd

Der SV Raitersaich hat über die Relegation den Durchmarsch von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga bewerkstelligt, was gleichzeitig den größten Erfolg der Vereinsgeschichte darstellt. Nach zehn Tagen "Pause", in denen die Aufstiegsfeierlichkeiten exzessiv ausgelebt wurden, begann am Montagabend bereits die Vorbereitung auf die neue Saison. Über vierzig Spieler nahmen am Auftakttraining teil, darunter auch ein paar Neue.

Das Trainerteam und die Neuen des SVR. Oben v.l.: Philipp Haundel, Torwarttrainer Karl-Heinz "Charly" Müller, Co-Trainer Patrick Ott, Trainer Dietmar Kusnyarik, Trainer Zweite Marcus Möller, 2. Spielleiter Rafael Piekorz. Unten v.l.: Lukas Ott, Noah Zimmermann, Lukas Kurz, Samuel Arapoglu 

 / © Matthias Janousch

Der SV Raitersaich verzichtete nach dem Aufstieg in die Bezirksliga, dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte, auf einen Umbruch in der Mannschaft. Es gibt auch keinen Grund dazu. Von den Aufstiegshelden nicht mehr zur Verfügung stehen lediglich Cihan Kiymaz, der sein Glück beim Landesligisten ASV Vach sucht, sowie Sebastian Pasieka, der sich dem bisherigen Ligakonkurrenten SV Poppenreuth anschließt.

Neu hingegen sind gleich sechs Spieler. Samuel Arapoglu kommt von Cagrispor aus der Bezirksliga Nord, wo er zum Stammpersonal zählte. Der 20-Jährige ist im zentralen Mittelfeld zu Hause. "Er ist ein guter Kicker, bringt eine gute Technik und auch ein gutes Zweikampfverhalten mit. Von ihm erhoffe ich mir mehr Ruhe im Zentrum", sagt Spielertrainer Dietmar Kusnyarik über den Neuzugang. Vom Nachbarn aus Großweismannsdorf kommt Andreas Schuh zurück nach Raitersaich. Kusnyarik bezeichnet ihn als Allrounder, der auch im Zentrum spielen kann. Aus der eigenen Jugend kommen zudem Lukas Kurz und Philipp Haundel. Kurz wurde in der abgelaufenen Saison bereits im Pokal eingesetzt und hat dabei "Aufsehen erregt". Beide bringen das Potenzial mit, um ihre Rolle in der anstehenden Spielzeit auszufüllen. Zudem schnuppern die noch als U19-Spieler geführten Lukas Ott und Noah Zimmermann mindestens in der Vorbereitung in die Herrenmannschaft hinein.

Damit ist die Kaderplanung aber noch nicht zwangsläufig abgeschlossen. "Es kann noch etwas passieren", meint Kusnyarik vielsagend. Die Zielsetzung für die kommende Spielzeit überrascht nur wenig. "Ganz klar Klassenerhalt. Die Pause war viel zu kurz. Wir hatten gerade mal zehn Tage zur Regeration." Allerdings wurde in dieser guten Woche natürlich auch exzessiv gefeiert, denn einen Aufstieg feiert man nicht alle Tage, auch wenn der SVR nach dem zweiten in Folge schon etwas Routine an den Tag legen konnte. Am Aufstiegstag selbst ging es bis in die frühen Morgenstunden, wobei Kusnyarik das nur vom Hörensagen weiß, da er am Folgetag zurück in den Familienurlaub fuhr. Danach aber gab es noch zwei weitere Feiern, sodass auch der Coach zu seinem Recht kam. Nun aber wird der Blick in Richtung neue Spielzeit gelegt. Vier schweißtreibende Wochen der Vorbereitung liegen nun vor der Truppe, um einen neuen Meilenstein zu erreichen. Der Klassenerhalt wäre eine Steigerung des größten Erfolgs der Vereinsgeschichte.

Die Trainerriege in Raitersaich ist im Übrigen wieder komplett. Nach dem Rücktritt von Robert Fabritius konnten die Verantwortlichen schnell eine Lösung für den Trainerposten der zweiten Mannschaft präsentieren. Vom FC Heilsbronn kommt Lizenzinhaber Marcus Möller und übernimmt die A-Klassentruppe des SVR.

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