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Schmid: "Versuche, mehr Zug in die Mannschaft zu bekommen"

Bezirksliga Süd

In der letzten Saison landete der TSV Greding mit dem Trainerduo Tobias Kratzer und Christoph Biedermann auf dem zehnten Tabellenplatz der Bezirksliga Süd. Der TSV geht in die Saison 2019/20 nun mit einem neuen Coach an der Seitenlinie. Vom Ligarivalen TSV Freystadt kam mit Jürgen Schmid ein Trainer, der die Liga schon sehr gut kennt. Biedermann bleibt als Spieler erhalten, Kratzer wird auch weiterhin in der Fußballabteilung mitarbeiten und nah bei der Mannschaft sein.

Bislang Freystadt, jetzt Greding: Jürgen Schmid hat eine neue Aufgabe.

 / © Hochreuther

Bernhard Kerl zum TSV Meckenhausen, Felix Krenauer zum TSV Berching, Raphael Eckstein und Matthias Harrer zum FC Arnsberg: "Wir haben einen großen Aderlass mit Spielern zu verkraften, die teilweise zu ihrem Heimatverein zurückgingen. Mit Florian Ferschl hat ein Spieler seine Fußballkarriere beendet", sagt Schmid, der zuvor Breitenbrunn und Freystadt trainiert hat. "Es wird für uns keine einfache Saison, doch wir nehmen uns einen einstelligen Tabellenplatz vor". Befragt nach seinen Favoriten für den Aufstieg, sieht er den Absteiger aus der Landesliga und die Spitzenteams der letzten Saison vorne: „Ich rechne mit den üblichen Verdächtigen auf den vorderen Plätzen. Roth und Weißenburg werden mit Sicherheit wieder stark sein. Aufkirchen war in der Aufstiegssaison ein sehr gutes Team. Besonders in der Offensive hatten sie damals ihre Stärken. Mal schauen, wie sie den Abstieg verkraftet haben“.

In der neuen Saison werden auch noch vier Aufsteiger die Liga vervollständigen. Von diesen konnte sich Schmid noch kein genaues Bild machen. „Hilpoltstein war in der Kreisliga gegen Freystadt ein starker Gegner. Ich bin überzeugt, dass sie mit den beiden neuen Spielertrainern ihren Weg gehen werden. Wendelstein wird als souveräner Aufsteiger auch eine ordentliche Rolle spielen,“ glaubt er.Bis jetzt hat sein TSV nur Abgänge und keine Zugänge zu vermelden, doch Verstärkung erhofft er sich noch aus der eigenen Jugend. „Vom älteren U19-Jahrgang wollen wir uns noch ein Bild machen und Spieler mit Potenzial hochziehen.“ Schmid freut sich auf seine neue Herausforderung und möchte mit dem Team eine konstante Leistung bringen. „Die Mannschaft hatte es in der letzten Saison nach guter Vorrunde nach der Winterpause etwas lockerer angehen lassen. Das Team hat Qualität, das war damals reine Kopfsache. Ich werde versuchen, von Anfang an wieder etwas mehr Zug in die Mannschaft zu bekommen." 

Mit der Vorbereitung ist er bislang zufrieden: "Wir haben eine sehr gute Trainingsbeteiligung, die Jungs ziehen extrem gut mit." Wenn die Punktrunde losgehe, sei aber auch oft die Tagesform entscheidend. "In der letzten Saison konnte jeder jeden schlagen, und das wird auch in dieser Saison so bleiben. Nur Woffenbach marschierte an der Tabellenspitze vorneweg und jeder hat gehofft, dass sie auch mal ein paar Punkte liegen lassen. Aber großen Respekt noch einmal vor der starken Leistung!", so Schmid, der auch in der kommenden Spielzeit eine enge Liga erwartet: "Der Kampf um Platz zwei war in der letzten Saison sehr spannend, und auch im Abstiegskampf war es für die beteiligten Mannschaften sehr eng. Es wird eine sehr ausgeglichene Saison, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Mannschaften wegbrechen werden.“

Im Trainingslager

Der TSV Greding hat bislang schon mehrere Vorbereitungsspiele absolviert - mit schwankenden Resultaten. „Vor der Niederlage gegen den SV Kasing (0:6) waren wir im Trainingslager und haben sehr intensiv trainiert. Alle Jungs haben voll mitgezogen. Die Niederlage war zwar etwas ärgerlich, doch waren alle Spieler nach den harten Trainingseinheiten körperlich am Limit. Bei der Niederlage gegen den Kreisligisten Berching (0:1) haben wir versucht Trainingsschwerpunkte umzusetzen. Mit der Ausführung war ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht ganz“, erinnert sich Schmid. Beim hohen Sieg gegen TSV Wolfstein (6:1) habe man dem Gegner angemerkt, dass er erst zwei Tage vorher ins Training eingestiegen sei. "Dieses Spiel kann noch nicht als Maßstab dienen, aber ein Spiel ist immer aufschlussreicher als Training."

Zum Auftakt der Bezirksliga Süd trifft der TSV Greding auf den FC Wendelstein: „Der FCW wird in Greding mit Aufstiegseuphorie antreten. Sie haben einen fußballverrückten Trainer, der die Mannschaft mit Sicherheit richtig auf das erste Spiel einstellen wird. Wir müssen sehr aufpassen, aber auf eigenem Platz wollen wir auf jeden Fall drei Punkte holen. Was wir uns bei der harten Vorbereitung erarbeitet haben, wollen wir auf jeden Fall auf den Platz bringen,“ wünscht sich Schmid.

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