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Traumstart Stadeln - auch Feucht bockstark

Landesliga Nordost 2. Spieltag, Dienstag

Drei Partien gab es am Dienstagabend, zwei Teams konnten an diesem zweiten Spieltag ihr Punktekonto dabei bereits auf sechs Zähler ausbauen. Der Ligafavorit aus Feucht gewann gegen Herzogenaurach, die ebenfalls hoch gehandelten Schwabacher kassierten gegen Baiersdorf noch einen Last-minute-Ausgleich. Für die große Überraschung des Tages sorgte Aufsteiger Stadeln, der die Quelle Fürth abkofferte.

Der passt! Entweder Stadelns Angelo Walthier hat ein gutes Auge oder einfach blindes Vertrauen in die Künste seines Mitspielers Markus Bauer, der mit einem feinen Treffer für das 1:0 des FSV gegen die Quelle sorgte.

 / © Zink / ThHa

Die Gäste starteten mutig und gingen gleich in Front. Nach Kombination durch die Mitte stand Rockwell frei vor Sponsel und stellte auf 0:1. Doch die Antwort folgte prompt: Klose wurde per Lob in den Lauf bedient und traf platziert zum 1:1 ins lange Eck. Mit der dritten Chance fiel das dritte Tor: Diesmal bereitete Klose mit einem Zuckerpass für Ruhrseitz vor. Es blieb hochtourig: Erst traf Feucht Alu, dann nach einem Gegenstoß in Person von Mengi zum 3:1. Der SC war nun entfesselt, ließ bis zur Halbzeit aber weitere Hochkaräter liegen. Auch in Durchgang zwei übernahm Feucht das Kommando und kreierte einige Top-Chancen. Zwar versteckten sich auch die Pumas nicht, viel Gefahr ging vom Gast aber nicht aus. Für das überfällige 4:1 sorgte der auf die Reise geschickte Mengi, der die Gästeabwehr an diesem Tag einige Male auf die Probe stellte. Dabei blieb es - ein starker Auftritt des Sportclubs, der sich nur die Chancenverwertung vorzuwerfen braucht. jam

Beide Teams tasteten sich zu Beginn ab, auch wenn Stadeln leichtes optisches Übergewicht hatte. Mitte der ersten Hälfte fiel dann die Führung der Heimelf: Bauer eroberte sich die Kugel und traf herrlich zum 1:0 in den Winkel. Bis zur Hälfte wurde es noch gefährlich vor beiden Toren: Worsts Freistoßhereingabe klatschte an die Latte, auf der Gegenseite parierte Kracun einen Glasner-Freistoß. So blieb es nach 45 Minuten bei der knappen Führung, die der FSV zehn Minuten nach Wiederanpfiff ausbaute: Bauer bediente Paschek, der alleine vor Keeper Kredel auf 2:0 stellte. Per Strafstoß – Paschek wurde gefoult - besorgte Tim Reischl das 3:0. Für das 4:0 sorgte nach Vorlage Walthier mit seinem zweiten Tagestreffer der einmal mehr starke Bauer, der wenig später beinahe einen weiteren Treffer auflegte, Sven Reischl aber vergab. Für den 5:0-Schlusspunkt sorgte Loos aus der Drehung. Unterm Strich ein überragender Sechs-Zähler-Auftakt für den Aufsteiger.

Die Führung zur Halbzeit hatte der SC 04 sich verdient. Früh war es erneut Neuzugang Shynder, der ins lange Eck auf 1:0 für Schwabach stellte, in Folge hatten Wunderlich und Mohrbach die Gelegenheiten, für den SC 04 nachzulegen, doch Abwehrbein, Keeper und Latte verhinderten schlimmeres für die Heimelf. Weitere Gästechancen hatten Söder und Mohrbach, aber kurz vor der Pause hätten die Baiersdorfer ausgleich müssen: Nach einer Balleroberung am Strafraum verpasste Kraus vor dem leeren Tor, so blieb es bei einem Treffer zur Pause. Durchgang zwei sah zunächst erneut gefährlichere Schwabacher, bevor sich ein wenig Leerlauf einschlich und die Schwabacher das Ergebnis verwalteten. Die Schlussphase wurde aber wieder turbulent: Für Schwabach köpfte Shynder an den Pfosten, für Baiersdorf setzte Popovic einen Freistoß ans Lattenkreuz - doch den Baiersdorfern sollte tatsächlich noch ein Last-minute-Coup gelingen: Nach einer Hereingabe von links köpfte Joachim am langen Pfosten zum 1:1-Endstand ein. Der erste Zähler für BSV-Coach René Ebert in seinem neuen Amt. 

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