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Lippert soll sich über die Club-U21 zurückarbeiten

Vorschau Regionalliga 3. Spieltag

Am Dienstagabend geht es für den Profinachwuchs aus Nürnberg und Fürth in der Regionalliga mit zwei Auswärtsspielen weiter.

Dennis Lippert war zuletzt lange Zeit verletzt - bei der Club-U21 soll er nun wieder Spielpraxis sammeln.

 / © Zink / WoZi

Seit fast 850 Tagen hat Dennis Lippert kein Fußballspiel mehr bestritten. Der 23-jährige Linksverteidiger (sechs Zweitligaspiele für den Club) hatte sich im März 2017, kurz nachdem er vom damaligen Trainer Alois Schwartz in die erste Mannschaft versetzt worden war, das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Es folgten Probleme mit dem Narbengewebe im Knie und eine lange Leidenszeit. Wenige Wochen nach der Verletzung hatte der Verein Lippert dennoch mit einem Profivertrag ausgestattet. Dieser wäre nun zum 30. Juni 2019 ausgelaufen. Die Verantwortlichen am Valznerweiher ließen jedoch den Oberpfälzer die Saisonvorbereitung mit der „U21“ absolvieren und entschieden sich nun, Lippert noch einmal mit einem Vertrag auszustatten. „Das ist eine super Geste des Vereins“, kommentiert Club-Legende Marek Mintal, seit dieser Saison Trainer des 1.FCN II. So kann Lippert seine Wiedergenesung weiter unter besten Bedingungen fortsetzen. Gleichzeitig soll Lippert auch Spielpraxis in der zweiten Mannschaft erhalten. Mintal: „Wir wollen, dass Dennis so bald wie möglich ein paar Minuten bekommt. Das wäre großartig.“ Wann genau es so weit sein wird, ist allerdings noch nicht abzusehen. Am Samstag befand sich Dennis Lippert beim 1:0-Erfolg der Club-Amateure gegen den FC Memmingen aber schon einmal neben anderen Verletzten aus der Mannschaft unter den Zuschauern. Trainer Marek Mintal zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Leistung: „Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis gegen einen gefährlichen und erfahrenen Gegner.” Mit sechs Punkte aus zwei Partien im Gepäck geht es am Dienstagabend nach Buchbach, wo der ansässige TSV wartet. Buchbach holte nach einer Auftaktniederlage gegen Augsburg II zuletzt in Illertissen den ersten Saisondreier. // Florian Zenger/jam

Ein 0:0 hinterlässt bei beiden Mannschaften und natürlich auch den auf Tore hoffenden Zuschauern mehr Enttäuschung als Freude. Ausnahmen bestätigen freilich die Regel: Die „U23“-Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth war nach dem torlosen Auftaktspiel im Ronhof vollauf zufrieden, denn schließlich gehört Gegner FC Schweinfurt 05 zum kleinen Favoritenkreis der Regionalliga Bayern. Und er hatte vor kurzem noch ein Testspiel gegen die Kleeblatt-Amateure klar mit 4:1 zu seinen Gunsten entschieden. „Ich freue mich für meine Jungs“, strahlte Trainer Petr Ruman, „denn sie haben sich nicht versteckt, sondern gut mitgespielt.“ Lob schließt kritische Anmerkungen freilich nicht aus. Und so hätte sich der 42-Jährige in der einen oder anderen Situation mehr Ruhe am Ball gewünscht. Ein Manko, das mit dem geringen Durchschnittsalter – es liegt bei 20,4 Jahren – begründet werden kann. Im Schweinfurter Lager war die Enttäuschung über dieses 0:0 deutlich zu registrieren. „Ich hatte mir schon mehr erwartet“, räumte Präsident und Hauptsponsor Markus Wolf ein, „auch wenn sich die Fürther heute verstärkt hatten.“ Im Prinzip entsprach das 0:0 durchaus dem Spielverlauf und den gebotenen Leistungen. Daran wollten bei ihrem Wiedersehen an der früheren Wirkungsstätte einige Spieler und Sportchef Björn Schlicke nicht rütteln. Dieser kommt mit dem Druck bei den unter Profibedingungen agierenden Schweinfurtern gut klar, wie er behauptet: „Der Präsident und ich sind beide ehrgeizig und haben uns positiven Druck auferlegt.“ Das Thema Druck spielt beim Kleeblatt eine eher untergeordnete Rolle. Im Vordergrund steht das Bemühen, junge Talente an die Profis heranzuführen. Eine Aufgabe, die Trainer Ruman viel Spaß macht und ihn auch optimistisch nach vorne blicken lässt: „Wir haben jetzt eine Truppe, die sportlich einiges verspricht und in der es charakterlich absolut stimmt.“ Gute Voraussetzungen für die Zukunft, so dass nicht mehr, wie dies in der vergangenen Saison der Fall war, um den Klassenerhalt gebangt werden sollte. Am Dienstagabend nun können die Fürther beim Gastspiel in Heimstetten nachlegen. Der SVH, der wie die Fürther am 1. Spieltag noch nicht zum Zuge kam, verlor sein bislang einziges Spiel gegen Aubstadt und ist noch ohne Punkt. // Dieter Bracke/jam

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