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Aubstadt stoppt die Feuchter Pokal-Tournee scharf

Toto-Pokal 2. Runde

Endstation in der 2. Hauptrunde. Regionalligist TSV Aubstadt hat am Mittwochabend mit einem 6:0 (2:0)-Kantersieg den Traum der Feuchter vom Einzug ins Achtelfinale des Toto-Pokals mit einem lauten Knall platzen lassen.

In der 2. Runde ist gegen einen Regionalligisten Schluss für den SC Feucht (Archivbild).

 / © Zink

Das Ergebnis fiel am Ende zwar um ein, zwei Tore zu hoch aus und war sicher auch dem Platzverweis beim SC geschuldet, der ab der 76. Minute in Unterzahl spielen musste, am Sieg der Gäste aus Unterfranken gab es aber während der 90 Minuten nicht den Hauch eines Zweifels. Feucht spielte stets ordentlich mit, konnte auch das hohe Tempo der Aubstädter mitgehen, aber in den entscheidenden Situationen zeigte sich dann eben doch der Zwei-Klassen-Unterschied. Gerade die Offensive des Gegners bestach durch ihre individuelle Klasse. Beim 0:1 zündete Aubstadts Martin Thomann den Turbo, sprintete mit Ball über die linke Außenbahn fast bis zur Grundlinie, zog dann nach Innen und ließ SC-Keeper Andreas Sponsel keine Chance (11.). Auch der zweite Treffer fiel nach einer Tempoverschärfung der Gäste. Diesmal war es der extrem agile Max Schebak (32.), der die Feuchter Abwehr austanzte und zum verdienten 2:0 vollendete. Damit war die Partie gelaufen, denn der SC hatte in Durchgang eins keine einzige Torannäherung zustande gebracht, die diese Bezeichnung auch verdient hätte. Und auch nach Wiederanpfiff gelangen den Hausherren nur Halbchancen. Fabian Kloses Knaller aus der zweiten Reihe (48.) war ebenso sichere Beute von TSV-Keeper Nico Purtscher, wie wenig später der Schuss von Philipp Spießl (52.). Auch wenn der SC danach noch kaum Torgefahr ausstrahlte, so hatte die Schlicker-Elf das Geschehen doch zumindest soweit im Griff, dass Aubstadt ebenfalls kaum noch gefährlich im gegnerischen Strafraum auftauchte. Das änderte sich natürlich nach der Roten Karte für SC-Stürmer Nico Wessner, der eine Viertelstunde vor Schluss völlig übermotiviert seinen Gegenspieler kurz hinter der Mittellinie umgesenst hatte. Aubstadt nun ordentlich angestachelt nutzte die freien Räume und legte in den letzten zehn Minuten noch einmal durch Ingo Feser (79.), Thomann (86.) und Michael Kraus (89./90.) zum 0:6-Endstand nach.

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