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Dittenheim lässt es in Ornbau knallen - Raitersaich behält die Pole Position

Bezirksliga Süd 6. Spieltag, Sonntag

Der FV Dittenheim hat einen deutlichen Auswärtserfolg beim SV Ornbau errungen, während der SV Raitersaich weiter einen Lauf hat.

Daumen hoch für Dittenheim: Der FVD lieferte ein klasse Match in Ornbau ab.

 / © Mathias Hochreuther

In der Anfangsphase konnte sich kein Team Torchancen erarbeiten. Nach einem schönen Alleingang durch den gesamten Strafraum erzielte Selz den ersten Treffer für die Gäste. Kurz darauf fiel der zweite Gästetreffer von Unöder durch einen platzierten Schuss aus spitzem Winkel. Die Heimelf verkürzte durch einen Treffer von Engelhardt, der nach schöner Hereingabe aus kurzer Distanz einschoss. Nach der Pause gab es Foulelfmeter für die Gäste, doch der Torhüter parierte den von Selz getretenen Elfmeter. Kurz darauf machte er es besser und erzielte den dritten Treffer mit einem strammen Schuss. Die Heimelf dezimierte sich durch eine Rote Karte für Sellinger. Die Vorentscheidung für die Gäste erzielte wiederum Selz, und danach noch einen weiteren Treffer, als er den Torwart umkurvte und in das leere Tor einschob. Das halbe Dutzend machte Unöder voll.

Im vierten Spiel kassierte der ESV die erste Saisonniederlage gegen den stark aufspielenden Aufsteiger aus Dombühl. Die Heimelf hatte die ersten Chancen durch Schröferl und Reichel. Die Eyber schwächten sich danach selbst, als Leon Reichel nach einem Foul im Mittelfeld Rot sah. Kurz vor der Pause fiel die Führung für Dombühl, als Mike Wächter nach einer Ecke am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Nach einer Stunde geschah das 0:2. Zuerst scheiterte Beck am Pfosten, und als die ESV-Defensive nicht klärte, schoss Felix Schnotz ein. Zehn Minuten vor Spielende gab es noch eine große Chance für die Eisenbahner, die trotz Unterzahl Feldüberlegenheit hatten. Der Flachschuss von Scherb wurde auf der Linie geklärt. Raddatz sah nach Foulspiel Gelb-Rot. Die Heimelf hatte noch zahlreiche Chancen zum Anschlusstreffer, doch dieser gelang gegen die starken Gäste nicht mehr.

Ohne sieben Stammspieler musste Aufkirchen in das schwere Spiel gegen den TSV Greding gehen. Das stark verjüngte Team schlug sich prächtig und fuhr wegen des Verletzungspechs einen nicht unbedingt erwarteten Dreier ein. Die spielentscheidende Szene war ein Foul im Strafraum an Steffen Schöllhammer. Den fälligen Elfmeter versenkte Tobias Babel eiskalt zum goldenen Tor. Aufkirchen hatte im gesamten Verlauf die besseren Torchancen, doch Matchwinner für die Heimelf war Torhüter Tim Friedrich, der seinen Kasten sauber hielt und die Gredinger Offensive mit seinen Paraden zur Verzweiflung brachte. Im gesamten Spielverlauf hatte die Heimelf die besseren Tormöglichkeiten. Steffen Schöllhammer hatte die Vorentscheidung zehn Minuten vor Spielende auf dem Fuß, doch er traf nur die Latte. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachte Aufkirchen die Führung über die Zeit.

Dritter Sieg in Folge und weiterhin Tabellenführung für Raitersaich. Die Heimelf war von Beginn an das dominierende Team. Spielertrainer Dietmar Kusnyarik bediente Torjäger Florian Müller mustergültig und der lochte eiskalt ein. Kusnyarik hatte dann mit seinem Schuss die Chance zu einem weiteren Treffer, doch er hatte Pech und scheiterte am Aluminium. Die Vorentscheidung erzielte Dominik Steinlein, der nach schöner Vorlage Kusnyariks nur noch einschieben brauchte. Deutenbach fand weiterhin nicht in das Spiel und erspielte sich im Verlauf der gesamten Partie keine nennenswerten Torchancen. Im Gegensatz dazu baute die Heimelf die Führung anschließend noch aus. Nach einem schönen Spielzug bediente Arapoglu wiederum Steinlein, und der ließ sich die Torchance zum 3:0-Endstand nicht entgehen. Am Ende auch ein in dieser Höhe verdienter Sieg für den SV Raitersaich.

Die Gäste aus Zirndorf erwischten den besseren Start und hatten die erste Torchance durch einen Freistoß von Westendarp, der aber pariert wurde. Die Führung für den ASV erzielte Andre Robel mit einem platzierten Kopfball in das lange Eck nach einem Eckball von Faff. Danach verflachte das Spiel etwas und Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Vornehm tauchte alleine vor dem Tor auf und Tom Plohmer konnte sich nur mit einer Notbremse helfen und sah dafür Rot. Herrieden musste die letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen. Den zweiten Treffer für die Gäste erzielte Patrick Zwingel mit einem platziert getretenen Freistoß. Die Heimelf dezimierte sich weiter mit einer Gelb-Roten Karte wegen wiederholten Foulspiels für Schreiber. Kurz vor dem Schlusspfiff fiel noch das 3:0 für Zirndorf durch Vornehm, der nach einem langen Ball mustergültig von Kraus bedient wurde.

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