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Feucht mit Machtdemonstration - Schwabach stoppt Schwaigs Höhenflug

Landesliga Nordost 11. Spieltag, Freitag

Während es für Spitzenreiter 1. SC Feucht weiter wie am Schnürchen läuft, hat der SV Schwaig am Freitag im Heimspiel gegen Schwabach einen herben Dämpfer hinnehmen müssen.

Der Spitzenreiter dominiert: Großschwarzenlohe (schwarze Trikots) war bei allem Bemühen dem SC Feucht deutlich unterlegen.

 / © Robert Gerner

Die Gastgeber machen ihre Sache in den ersten 20 Minuten sehr ordentlich. Nur einmal musste sich Keeper Schwarm langmachen, als er einen Schuss von Ruhrseitz aus dem Eck fischte (19.). Dumm aus Großschwarzenloher Sicht das 0:1: Weit und breit wäre kein Feuchter Abnehmer da gewesen, aber Riemel konnte das nicht sehen und grätschte die Kugel unglücklich ins eigene Tor. Feucht gab jetzt mehr Gas, dadurch ergaben sich für die Hausherren aber auch ein paar Räume. Redl und Kunze, der an Torhüter Sponsel scheiterte, wussten damit aber nichts anzufangen. Kurz vor der Pause fiel ein Eckball Yasin Kaya vor die Füße. Ein trockener Schuss, und schon führte der Favorit mit 2:0. Schon in der 47. Minute staubte Mengi zum 3:0 ab. Der SCG hatte zwar auch Chancen, doch der Gast war zu stark. In der 72. Minute verwertete Stephan König eine weite Flanke zum 4:0-Endstand. // rg

Eine flache Hereingabe drückte Anton Shynder nach sechs Minuten zur Gästeführung über die Linie. Weiß hätte in der 24. Minute eigentlich nachlegen müssen, die Schwaiger klärten in höchster Not. Das, was Weiß nicht gelang, gelang dann aber Alexander Schenker, der nach einem Eckball und einer etwas zu kurzen Faustabwehr des Schwaiger Torhüters Hassler das Leder zur 2:0-Halbzeitführung in die Maschen hämmerte (38.). Die Hausherren hatten nach Wiederbeginn mehr Zugriff aufs Spiel, richtig zwingend wurden sie aber nicht. Mit zunehmender Spieldauer war Schwabach dem 3:0 näher als der Gegner dem Anschluss. Dann luchste Shynder SVS-Torhüter Hassler die Kugel ab und schob sie ins verlassene Tor (68.). Mit einem Frustfoul an der Mittellinie mähte Christian Lorenz seinen Gegenspieler Schenker nieder. Schiedsrichter Dotzel zückte sofort "Rot" (82.). Ein hochverdienter Sieg des SC 04. // rn, rg

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