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Traumtor Rohracker: Kornburg schlägt Forchheim - Reichert-Doppelpack ärgert Selb

Landesliga Nordost 11. Spieltag, Sonntag

Zwei Partien gab es am Sonntag in der Landesliga Nordost: Kornburg trotzt Forchheim in Unterzahl und holt drei wichtige Zähler, für die Entscheidung sorgte Dominik Rohracker mit einem Traumtor. Einen Achtungserfolg feierte der TuS Feuchtwangen, der gegen Selb ein 0:2 aufholte.

Dominik Rohracker sicherte Kornburg mit seinem Traumtor den Sieg.

 / © Gerner

Der TSV ging früh in Front. Bei einem schnellen Angriff verwertete Schulik eine Tiefel-Hereingabe zum 1:0. In Folge versuchte sich Forchheim an der Gestaltung, Kornburg konterte, Schulik trat aussichtsreich ein Luftloch. Ende des ersten Durchgangs der Rückschlag für den TSV: Klier musste nach wiederholtem Foulspiel vom Feld. Nach der Pause war von der Gäste-Überzahl zunächst wenig zu sehen, Tiefel vergab nach Solo. Dann aber kam Forchheim auf und verpasste mehrfach den Ausgleich: Hoffmann etwa zielte aus bester Position am langen Eck vorbei. Kornburg setzte weiter Nadelstiche – und sorgte traumhaft für die Entscheidung: Rohracker traf noch aus der eigenen Hälfte über den aufgerückten Hofmann hinweg zum 2:0. Noppenberger verkürzte zwar per Foulelfmeter, fuhr wenig später aber krachend die Hand aus und sah Rot. Trotz bester Chancen auf beiden Seiten fielen keine Treffer mehr.

Elf Minuten hielt die TuS-Defensive dem starken Selber Angriff stand, dann schlug Danny Wild für die Heimelf das erste Mal zu. 20 Minuten später legte Fabian Bösel den zweiten Treffer für die Oberfranken nach. Feuchtwangen war im ersten Durchgang zwar immer wieder nach Kontern gefährlich, brachte jedoch nichts Zählbares auf die Anzeigentafel. Ähnlich sollte auch der zweite Durchgang laufen. Mit dem Unterschied, dass Feuchtwangen jetzt seine Chancen verwertete. Selb ließ gewohnt sicher den Ball laufen, Feuchtwangen lauerte auf Konter. Einen dieser Gegenstöße nutzte Manuel Reichert zum Anschluss (66.). Und es kam noch besser für die Gäste. Reichert schlug in der Schlussphase noch ein zweites Mal zu (82.). Allerdings ging dem 2:2 womöglich ein Foul an Bösel voraus. Selb antwortete wütend und vergab im Minutentakt Riesenchancen zum Sieg. Am Ende blieb es beim Remis.

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