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TSCS fertigt den TV 48 ab - Klarer Sieg auch für Hüttenbach

Bezirksliga Nord 11. Spieltag

Für das Ausrufezeichen des Tages sorgte Türkspor/Cagrispor, das den TV 48 Erlangen mit 8:0 abkofferte. Einen klaren Sieg feierte auch Hüttenbach - 4:0 gegen Burgfarrnbach. An der Spitze steht weiter Buckenhofen, das sich gegen Schlusslicht Tennenlohe durchsetzte. Als schärfster Verfolger löst Veitsbronn (Sieg gegen Hagenbüchach) Gutenstetten (Remis gegen die SpVgg Erlangen) ab. Lauf gewinnt das Kellerderby gegen Ottensoos.

Hüttenbach-Goalgetter Matthias Gruner traf auch gegen Burgfarrnbach.

 / © Langhans

Tabellenführer Buckenhofen nimmt die Hürde Tennenlohe und bleibt Spitzenreiter. Hannes Wirth besorgte den "Buckis" nach einer Viertelstunde das 1:0. Buckenhofen bestimmte die Partie, während die Gäste auf Fehler hofften. Es blieb beim knappen Ergebnis zur Pause. Nach rund einer Stunde konnte SVB-Stürmer Jonas Weber auf 2:0 erhöhen. Tennenlohe steckte nicht auf und schlug nach 70 Minuten erstmals zu. Maximilian Dorn verkürzte. Der Spielstand hielt nur kurz, wenige Augenblicke später war es erneut Wirth, der den alten Abstand wieder herstellte. Kurz darauf das gleiche Bild. Sebastian Essensohn verkürzte auf 2:3, doch exakt im Gegenzug nutzte Timo Strohmer die nächste Gelegenheit und stellte auf 4:2. Tennenlohe schaffte es nicht, noch einmal heranzukommen und hat nun nach elf Spielen bereits 40 Gegentore zu verzeichnen. Buckenhofen grüßt weiter von ganz oben.

In doppelter Unterzahl erkämpft sich die "Spieli" einen Punkt. Die Gastgeber begannen unter Neu-Coach Daniel Hanisch gut, konnten zwei, drei gute Gelegenheiten zunächst nicht nutzen. Besser machten es die Gäste in Form von Gressel, der völlig frei zum 0:1 einköpfte. Die Heimelf zeigte sich nicht geschockt und hatte durch Kauf die Ausgleichschance, die ungenutzt blieb. Nach 28 Minuten der erste Nackenschlag, nachdem Abwehrchef Kind am Strafraum wegen einer Notbremse Rot sah. Den fälligen Freistoß drosch Adlung in den Winkel zum 0:2. Nach der Pause gelang der "Spieli" durch Kauf der schnelle Anschluss. In Unterzahl zeigte die Hanisch-Elf Moral, während Gutenstetten enttäuschte. Nach 85 Minuten sah Diederichs Gelb-Rot. Hanisch brachte in der Nachspielzeit Kortmann, der mit der letzten Aktion der "Spieli" in doppelter Unterzahl das viel umjubelte 2:2 bescherte.

Das Verfolgerduell endete remis. Adelsdorf hatte den besseren Start, bereits nach zwei Minuten scheiterte man am Pfosten. Nach fünf Minuten die Führung. Marc Weiler marschierte über rechts durch und flankte nach innen. Kalchreuth-Akteur Damasty war vor seinem Gegenspieler am Ball, bugsierte die Kugel jedoch ins eigene Netz zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel dezimierten sich die Gäste selbst. Schwarzenbrunner kassierte binnen drei Minuten zwei gelbe Karten. In Unterzahl bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen. Christian Held verwandelte zum 1:1-Ausgleich. Die Zuschauer bekamen insgesamt wenig Torraumszenen zu sehen. Adelsdorfs Daniel Brenner kassierte nach 86 Minuten nach einem Foulspiel die Rote Karte, am Ende blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Adelsdorf konnte durch den Punkt den vierten Platz verteidigen, während Kalchreuth auf Rang sieben abrutscht.

Türkspor/Cagrispor zerlegt den TV 48 Erlangen. Nach einer halben Stunde hatte noch niemand einen Kantersieg erwartet. Noumessi eröffnete den Torreigen für die Gastgeber nach 33 Minuten. Jara bescherte seinen Jungs mit einem Doppelpack noch vor der Halbzeitpause die beruhigende 3:0-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel war an der Deutschherrnwiese Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Ismail Yüce stellte vom Elfmeterpunkt auf 4:0, ehe Tole nach einer Stunde das 5:0 markierte. Nach 67 Minuten durfte Neuzugang Karasu sein Können auf dem Platz zeigen. Noumessi machte nach 71 Minuten das halbe Dutzend voll. Ramazan Yüce durfte kurz vor Schluss auch noch ein Tor erzielen. Den Schlusspunkt einer einseitigen Partie war dann Neuzugang Karasu vorbehalten. Eine deutliche Abreibung für den TV, die in dem Spiel ohne Karte auskamen. Die Halilic-Elf zeigte, zu was sie im Stande ist.

Nach der Niederlage der Vorwoche konnte Hüttenbach erneut einen Sieg einfahren. Dabei erwischten die Jungs von Kevin Trauner einen guten Start. Julian Schramm brachte die Hausherren nach elf gespielten Minuten in Führung. Co-Spielertrainer Bastian Leikam konnte nach einer guten halben Stunde die Führung weiter ausbauen. Der Unparteiische Quirin Demlehner hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren vor dem Tor das kaltschnäuzigere Team. Bis in die Schlussphase hinein passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Nach 80 Minuten konnte Torjäger Matthias Gruner mit dem 3:0 die letzten Zweifel beseitigen. Zwei Zeigerumdrehungen später nutzte Kevin Eckert die nächste Gelegenheit zum 4:0 Endstand. Damit behält Hüttenbach Tuchfühlung nach vorne, während der TSV Burgfarrnbach auf den Abstiegsrelegationsplatz rutscht.

Nach einem Ballverlust fiel die Führung für die Gäste durch Dimper. In der 43. Minute wurde Dimper im Strafraum des SVH von Ottmann gefoult und der gute Schiedsrichter Jonathan Lorenz entschied sofort auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dimper selbst zum 0:2. Nach der Pause agierten die Hausherren weiter ungenau. In der 47. Minute rutschte Pfau nach einem langen Pass auf die rechte Seite des ASV weg, die flache Vorlage in den Fünfmeterraum verwandelte wiederum Dimper zum 0:3. Danach verstärkte der SVH seine Angriffsbemühungen, die jedoch alle im Sand verliefen. Das große Manko der Heimmannschaft blieben weiterhin die Fehlpässe in die Spitze, der Tabellenzweite spielte die Partie sicher zu Ende. In der 90. Minute traf der Gast noch den Innenpfosten der Heimmannschaft. Ein insgesamt verdienter Auswärtssieg für Veitsbronn, das sich auf Platz zwei schiebt.

Das Pegnitzgrund-Derby ging per Last-Minute-Treffer an den Gast aus Lauf. Vor 320 Zuschauern begannen beide Mannschaften eher verhalten. Chancen gab es wenige zu verzeichnen. Ottensoos-Torjäger Peter Straußner sah bereits nach 38 Minuten die zweite Gelbe Karte, so dass sein Team lange Zeit in Unterzahl agieren musste. Trotz Unterzahl gingen die Gastgeber in Führung. Nach einem Freistoß von der linken Seite war es Maximilian Schorn, der auf 1:0 stellte. Der Sportklub tat sich gegen zehn Mann sehr schwer, entweder die Abwehr oder der Keeper verhinderten den Ausgleich. Peter Maric vergab auf der Gegenseite die sehr gute Chance, auf 2:0 zu stellen. Doch alleine vor dem Torhüter blieb er nur zweiter Sieger. Besser machte es für Lauf Marc Schober, der eine Viertelstunde vor Schluss das 1:1 erzielte. Daniel Rothaar drehte in der 89. Minute das Spiel für den Sportklub.

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