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Buckenhofen-Torjäger Jonas Weber: "Der Konkurrenzkampf beflügelt"

Bezirksliga Nord

Während sie an der Staustufe selbst leisere Töne von sich gaben, hatten einige Experten den SV Buckenhofen in der Bezirksliga nach einer überraschend sorgenfreien Vorsaison im Aufstiegsrennen von Beginn an auf dem Zettel. Eine Annäherung an das Erfolgsgeheimnis des Tabellenführers mit Stürmer Jonas Weber.

In der Pole Position: Stürmer Jonas Weber ist mit dem SV Buckenhofen bislang kaum zu greifen für die Konkurrenz in der Bezirksliga.

 / © Roland Huber

Trotz vielversprechender Neuzugänge sprach Trainer Helmut Wolff im Sommer davon, dass für ihn zunächst nur der Klassenerhalt zählt. Hat die Mannschaft ihm das angesichts der bislang starken Ausbeute jemals abgenommen?

Wir wussten schon, dass wir es mit jedem Gegner aufnehmen können. Allerdings ist die Liga in diesem Jahr noch ausgeglichener und ein paar Teams haben ebenfalls aufgerüstet. Da galt es, abzuwarten, wie der Saisonstart verläuft und wie wir uns mit den Neuzugängen als Mannschaft finden werden. Der Konkurrenzkampf ist ja etwas, das wir in den vergangenen Jahren in dieser Form nicht hatten, doch was sich als absolut förderlich und beflügelnd für die Entwicklung der jungen Spieler herausgestellt hat. Jeder will spielen und seinen Teil dazu beitragen, dass es so gut läuft. Das ist im Moment vielleicht unsere größte Stärke und man wird sehen, wie weit wir kommen können.

Heißt also, dass persönlich und innerhalb der Mannschaft bereits Landesliga-Ambitionen gehegt werden?

Soweit sind wir momentan noch nicht. Es fällt natürlich mal der ein oder andere Spruch zum Thema erneuter Doppelaufstieg wie im vergangenen Jahr, was sich aber eher in einem scherzhaften Rahmen bewegt und auch dadurch bedingt ist, dass die zweite und dritte Mannschaft in ihren Ligen auch vorne mitmischen. Einig sind wir uns aber darüber, dass wir weiterhin vorne dabeibleiben und eine gute Rolle spielen wollen. Da dürfen wir bei allen Träumereien den Fokus nicht verlieren, da wir letztes Jahr erfahren haben, wie schnell man in der Liga auch mal in die Negativspirale geraten kann.

Die persönliche Torquote kann sich ebenfalls sehen lassen. Wieso war der Wechsel 2017 vom Heimatverein DJK Hallerndorf an die Staustufe der richtige Schritt?

Unter Helmut Wolff konnte ich vieles im taktischen Bereich noch dazu lernen und in der Entwicklung vorankommen. Vor allem, was das Verhalten im Spiel gegen den Ball und die Rückwärtsbewegung betrifft, hat mich das zu einem kompletteren Stürmertyp gemacht. Sportlich hätte es in den vergangenen beiden Jahren fast nicht besser laufen können.

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