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Bruck und Buch machen Boden gut - Kornburg und Quelle feiern deutliche Siege

Landesliga Nordost 16. Spieltag, Samstag

Bruck gewinnt in Herzogenaurach, Buch bei den Kickers aus Selb. Im Keller jubelt Kornburg in Spiel eins nach dem Trainerwechsel - mit 5:1 bezwang der TSV klar den TuS Feuchtwangen. Noch deutlicher machte es die Fürther Quelle beim 7:1 gegen Schlusslicht Baiersdorf. Vach unterlag im Kellerduell Mitterteich.

Bruck (in weiß) gewann in Herzogenaurach.

 / © Huber

Mit einem 1:0 erkämpfte sich der TSV Buch einen wichtigen Dreier bei den Kickers aus Selb. Die Zuschauer sahen in einer guten Anfangsphase zunächst bessere Gastgeber, die durch Wild hätten in Führung gehen müssen. Doch die Gäste wurden stärker und kamen gefährlich vor das Gehäuse der Kickers. Nach Traumpass von Schreiner und Querpass von Flora war es dann so weit: Lahr netzte zum 0:1. Selb drückte in Folge auf den Ausgleich, traf bis zur Pause aber nur noch den Pfosten. In Durchgang zwei ging es dann hin und her, auch die Hektik nahm zu. Die Heimelf war nach einem ausbleibenden Elfmeterpfiff außer sich und haderte bis zum Ende mit dem Unparteiischen. Für Buch setzte sich in der Schlussphase Flora aus der Distanz mit einem Lattentreffer in Szene, es blieb aber beim etwas glücklichen 1:0-Auswärtserfolg der Bucher Jungs. Mit diesem zweiten Sieg in Folge zog die Bergmüller-Elf an Selb vorbei auf Platz vier. 

Mit einem 3:1-Erfolg im Gepäck ging es für den FSV Erlangen-Bruck vom Auswärtsmatch beim FC Herzogenaurach in Richtung Heimat. Früh ging der FSV in Front. Firat Cagli war es, der vor 150 Zuschauern zur Stelle war, er wurde dabei von Wilke per Kopf bedient und traf ins lange Eck. Doch Herzogenaurach antwortete: Tim Scheuerer wurde von Thomann in Szene gesetzt und traf flach zum 1:1. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Adem Selmani, als er nach einem sehenswerten Konter abschloss. Die Pausenführung von Bruck fiel knapp, aber verdient aus, legte der Gast doch ein höheres Tempo vor. Nach Wiederanpfiff verpasste Fischer nach einer Flanke einen weiteren Brucker Treffer, Lösch parierte aus kurzer Distanz. Die Pumas wurden aber besser und waren durch Thomann nah dran am Ausgleich, seine Bogenlampe landete auf der Latte. Nachdem Brucks Selmani mit einem Foulelfmeter an Lösch scheiterte, flammte neue Hoffnung bei der Heimelf auf, doch Cagli sorgte nach einem Konter für die Entscheidung.

In Spiel eins nach Klaus Mösle landete der TSV Kornburg im Kellerduell einen klaren 5:1-Erfolg. Abele brachte die Kornburger dabei auf die Siegesstraße, er jagte einen Rückpass von Rohracker in den Winkel. Weil Feuchtwangen den Ausgleich verpasste, konnte der Gast kurz vor der Pause nachlegen: Eine verlängerte Ecke bugsierte Burgutzidis per Kopf zum 0:2 in die Maschen. Nach Wiederanpfiff hatte sich Feuchtwangen etwas vorgenommen, Reichert verpasste mit einem Lupfer aber den Anschluss. Auf der anderen Seite machte es Schulik nach Flanke Rohracker mit dem Kopf besser – 0:3. Damit war dem TuS, der nicht mehr zurückkommen sollte, der Zahn gezogen. Spät im Spiel machte Abele mit einem wuchtigen Abschluss zum 0:4 und ein nachsetzender Schulik zum 0:5 das Ergebnis deutlich. Seylers 1:5 nach einem leichten Kornburger Ballverlust war nur mehr Ergebniskosmetik. Kornburg distanziert Feuchtwangen somit weiter.

Der Baiersdorfer SV kam gegen die SG Quelle Fürth mit 1:7 unter die Räder. Nach einer offenen Anfangsphase ging die Heimelf in Front: Haag klaute sich einen Ball vom letzten Mann und netzte flach zum 1:0. Die Fürther hielten den Druck aufrecht, Baiersdorf produzierte Fehler, so stellte Glasner auf 2:0; Kulabas legte, schön in Szene gesetzt, schnell das 3:0 nach, scheiterte wenig später aber mit einem Strafstoß an Keeper Fieber. Doch kurz vor der Pause traf Glasner per Hacke gar zum 4:0. Auch nach Wiederanpfiff drückten die Fürther, mussten nach einer Nachlässigkeit aber das 1:4 hinnehmen, Bajic grätschte einen Ball ins Tor. Doch Haag stellte nach einer weiteren Lawson-Vorlage sogleich den alten Abstand wieder her. Glasner schnürte dann mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 6:1 einen Dreierpack, Kulabas sorgte nach einer Kombination noch für den 7:1-Endstand. Die Quelle hat nun ein ausgeglichenes Torverhältnis, Baiersdorf steht weiter abgeschlagen am Tabellenende.

Schon nach zwölf Minuten lagen die Gäste mit 0:2 hinten: Dürbeck hatte bei seinem 1:0 für Mitterteich etwas Glück, Goalgetter Kießling scheiterte mit seinem ersten Versuch noch an Keeper Gerstner, jagte den Abpraller aber zum 2:0 in die Maschen. Doch Vach kam zurück: Civelek verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:1. Weil Gerstner wenig später stark gegen Dürbeck parierte, hatten Tekdemir und Gerein bis zur Pause noch Chancen auf den Ausgleich. Nach Wiederanpfiff war die Partie weiter offen und umkämpft, für die Heimelf verpasste Dürbeck zehn Meter vor dem Tor. Ganz nah dran am Ausgleich war Hufnagel in der Schlussphase, als er gegen den bereits geschlagenen Keeper nur den Pfosten traf. Auch Gerein bot sich gegen Scharnagl eine dicke Gelegenheit, doch der SVM zitterte die drei Zähler über die Zeit. Beim ASV Vach bleibt die Lage nach nur einem Sieg in den vergangenen acht Partien angespannt.

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