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Baiersdorfer SV: Selbst ein Abstieg wäre kein Totalschaden

Landesliga Nordost

Noch wollen sich die Baiersdorfer nicht geschlagen geben. Dabei ist die Situation in der Landesliga Nordost am Ende der Hinrunde schier aussichtslos. Auch bei der SG Quelle Fürth gab es nichts zu holen. Aber auch gar nichts. Mit 1:7 (0:4) ging der Tabellenletzte am Samstag unter.

René Ebert und der Baiersdorfer SV konnten erst vier Punkte sammeln.

 / © Sportfoto Zink

Die Fürther gingen durch Christian Haag in Front. Baiersdorf produzierte Fehler, so stellte Sebastian Glasner auf 2:0. Ahmet Kulabas legte, schön in Szene gesetzt, schnell das 3:0 nach, scheiterte wenig später aber mit einem Strafstoß an Keeper Alexander Fieber. Die beiden Quelle-Angreifer hatten gemeinsam beim ATSV Erlangen gespielt, jetzt nahmen sie für die Fürther den BSV auseinander. Kurz vor der Pause traf Glasner per Hacke gar zum 4:0. Das 1:4 durch Lazar Bajic brachte keine Besserung. Haag, Glasner und Kulabas sorgten für den 7:1-Endstand.

Abstiegskampf ist für die Krenkicker nichts Neues. Doch so aussichtslos wie jetzt war es noch nie. Mit lediglich vier Punkten, einem Sieg bei Jahn Forchheim (2:0) und einem Remis gegen Schwabach (1:1), geht der BSV in den letzten Spieltag der Hinrunde. Selbst mit einem Dreier am Samstag gegen den Tabellenvorletzten TuS Feuchtwangen käme Baiersdorf nur auf sieben Punkte. Noch nie hatte das Team in der Landesliga zu diesem Zeitpunkt so wenige.

Selbst in den Zitter-Spielzeiten 2018/19 und 2015/16 hatte der BSV nach der Hinrunde 14 beziehungsweise 21 Punkte. 2017/18 waren es sogar nur zwölf. Es folgten eine Rückrunde mit acht Siegen und 27 Punkten sowie Platz 13 in der Endabrechnung. Vier Punkte nach 17 Spielen hatteder Vorjahres-Absteiger, der völlig chancenlose TSV Sonnefeld.

Selbst in den Zitter-Spielzeiten 2018/19 und 2015/16 hatte der BSV nach der Hinrunde 14 beziehungsweise 21 Punkte. 2017/18 waren es sogar nur zwölf. Es folgten eine Rückrunde mit acht Siegen und 27 Punkten sowie Platz 13 in der Endabrechnung. Vier Punkte nach 17 Spielen hatteder Vorjahres-Absteiger, der völlig chancenlose TSV Sonnefeld.

„Wir brauchen ein kleines Fußballwunder, um das aus eigener Kraft noch zu schaffen“, weiß auch BSV-Abteilungsleiter Thomas Wagner. Eine Trainer-Diskussion aber gibt es nicht. René Ebert kam zu Saisonbeginn, er übernahm ein Team, das so gut wie alle Leistungsträger verloren hatte. Und schon mit ihnen hatte es nur über die Relegation zum Klassenverbleib gereicht. Das führt auch Wagner an: „Wir haben viel Qualität verloren und eine junge, unerfahrene Mannschaft.“ Der Abteilungsleiter ist „zufrieden mit der Arbeit“ des Trainer-Teams. „Wichtig ist für uns, dass wir in den langfristig etwas aufbauen. Wir wollen die Jugend weiterentwickeln und lassen uns dabei nicht vom Weg abbringen.“ Selbst ein Abstieg wäre kein Totalschaden

Der Aufbau könne auch in der Bezirksliga weitergehen. „Kurzfristig Spieler einkaufen“, um die Klasse nach der Winterpause noch zu halten, „wollen wir nicht.“ Die Mannschaft, meint Wagner, sei intakt. „Es ist bemerkenswert, wie leidenschaftlich die Jungs kämpfen, auch wenn sie schon zurückliegen.“ Geht es so weiter, werden sie das noch sehr oft tun müssen.

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