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Neudrossenfeld gastiert: Die Vergangenheit spricht für den 1. SC Feucht

Vorschau Landesliga Nordost 22. Spieltag, Freitag

Der 1. SC Feucht und der TSV Neudrossenfeld haben sich in der Vorsaison ein enges Rennen um Platz zwei geliefert. Nun spricht alles für Feucht, das in der Tabelle 16 Punkten vor den ebenfalls ambitionierten Oberfranken rangiert.

Läuft doch: Der 1. SC Feucht hat trotz des Spielausfalls in Feuchtwangen ein dickes Polster auf seine Verfolger.

 / © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Beim 1. SC Feucht ruhte am vergangenen Wochende der Ball. Obwohl in Feuchtwangen am Samstag milde Temperaturen gemessen wurden und auch die Sonne ab und an hervor kam, sagte der heimische TuS das Ligaspiel ab. Zu ramponiert war offenbar der Rasen von den Regenschauern der Vorwochen. "Nachvollziehbar war dieser Schritt sicherlich nicht. Wenn wir bei so einem Wetter nicht mehr Fußballspielen können, wann denn dann?" Nein, sonderlich erfreut war SC-Trainer Florian Schlicker über die kurzfristige Spielabsage des TuS Feuchtwangen vergangenen Freitag nicht. Wie dem auch sei, Schlicker hätte also Zeit gehabt, um den kommenden Gegner TSV Neudrossenfeld zu beobachten. Die Oberfranken spielten gegen Stadeln knapp 60 Minuten in Überzahl und münzten das in einen Heimdreier um (1:0). "Neudrossenfeld spielt in dieser Saison inkonstant. Mal erzielen sie sehr gute Resultate, dann sorgen sie wieder für überraschende Ergebnisse. Aber schaut man sich ihren Kader an, wird deutlich, dass sie zu den vier bis fünf Topteams der Liga zählen. Sie sind auf jeden Fall einer der dickeren Brocken in diesem Jahr", erwartet Schlicker einen selbstbewussten Gegner im Waldstadion. Einer, der keinen Zweikampf scheut und diese in der Regel auch als Gewinner verlässt, ist Michael Kammermeyer. Der frühere Kicker des 1.FC Nürnberg bekam im letzten Spiel gegen die SG Quelle Fürth den Schuh eines Gegenspielers ins Gesicht und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. "Seine Pupille war nach dem Zusammenstoß verengt, deswegen haben wir ihn in die Klinik gefahren. Wie sich herausgestellt hat, war es aber nur eine ordentliche Prellung. Michael ist ein echter Krieger", freut sich Schlicker, auch am 23. Spieltag auf seinen 33-jährigen Routinier und Abwehrchef setzen zu können. Mit nur zehn Gegentreffern in 21 Spielen ist die Feuchter Defensivabteilung die mit Abstand stabilste der Liga. Daran soll sich auch im Heimspiel gegen den aufstrebenden TSV Neudrossenfeld nichts ändern. Aktuell trennen Feucht und Neudrossenfeld in der Tabelle 16 Punkte. Das Hinspiel entschied der SCF mit 3:1 für sich. Zudem ist die Elf von Florian Schlicker seit fünf Spielen ohne Niederlage und hat auch vor dem 1:2-Ausrutscher bei Erlangen-Bruck schon Sieg um Sieg eingefahren. Vergangen Saison lieferten sich beide Teams noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei, was der Sportclub für sich entschied, in der Relegation aber doch den Sprung in die 5. Liga verpasste. Schnee von gestern. Apropos "Schnee": Der ist für Freitag nicht zu erwarten, dennoch setzt das nasskalte Herbstwetter auch hinter diese Partie ein kleines Fragezeichen. // Daniel Frasch, nbA

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