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Vor dem Derby in Burgfarrnbach: Rambau erklärt sein Aus in Veitsbronn

Vorschau Bezirksliga Nord 19. Spieltag

Lange Zeit spielte der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf in dieser Saison oben mit. Nun ist etwas die Luft raus. Bestätigt indirekt auch Trainer Alexander Rambau. Ohne den scheidenden Coach geht es nun zum Derby nach Burgfarrnbach. Die beiden mit Abstand besten Teams der Liga, TSCS Nürnberg und Gutenstetten, haben auf dem Papier machbare Heimaufgaben vor der Brust.

"Vielleicht braucht das Team mal einen neuen Input." - Alexander Rambau (weißes Shirt) wird im Sommer sein Traineramt in Veitsbronn niederlegen.

 / © Eduard Weigert

"Die Motivation ist schon noch groß", so Hersbruck Coach Stefan Erhardt vor dem Spiel gegen Ottensoos. In Lauf hatte er mit seinem Team mit 0:1 verloren. "Es war insgesamt kein gutes Spiel, über die Niederlage können wir uns nicht beschweren." Umso wichtiger ist es dem Trainer nun, einen vernünftigen Abschluss hinzulegen: "Wir sind motiviert ein gutes Spiel zu zeigen und wollen einen guten Abschluss machen", so Erhardt.

Türkspor/Cagrispor bleibt auch nach dem 3:1-Sieg in Tennenlohe weiterhin an der Tabellenspitze. Nun geht es in der letzten Begegnung vor der Winterpause gegen Lauf. Zehn Punkte konnte der Sportklub Lauf aus den letzten vier Spielen ergattern. Kein Wunder also, dass Coach Norman Matschke die Partie bei Türkspor/Cagrispor als "Bonusspiel" bezeichnet. "Wir haben natürlich Selbstvertrauen getankt. Wir müssen gut stehen und die Basis hinten schaffen. Nach vorne wollen wir Akzente setzen und Chancen kreieren", so Matschke.

Ein knappes 1:0 reichte Gutenstetten zu drei Punkten in Veitsbronn. "Es war eine konzentrierte Leistung von uns. Wir haben wenig zugelassen und wichtige drei Punkte geholt", so Coach Daniel Tarone. Gegen Tabellenschlusslicht Tennenlohe sollen die Heimfans noch mal beschenkt werden: "Wir wollen uns mit einem Heimsieg verabschieden. Der Kader wird immer kleiner, aber wir wollen das Jahr positiv beenden. Hierfür brauchen wir eine konzentrierte Leistung." Beim Schlusslicht aus Erlangens Süden steht derzeit alles unter dem Eindruck des neuen Trainers, der in der Winterpause loslegen soll.

Die Serie des TSV Burgfarrnbach geht weiter. Nach einem Sieg folgte erneut eine Niederlage. 1:2 hieß es beim FC Kalchreuth. Jetzt wartet Veitsbronn im Derby auf die Dorsch-Truppe. Veitsbronn kassierte zuletzt eine knappe 0:1-Pleite gegen Gutenstetten. Vor dem Derby ist Coach Alexander Rambau nicht bange: "Wir haben keine Angst vor ihnen, egal mit welcher Truppe wir auflaufen. Das Spiel hat definitiv Derbycharakter." Rambau wird selbst nicht mit an Bord sein, er ist für drei Wochen auf Reha im bayerischen Wald. Der Heimauftritt gegen Gutenstetten war also der letzte im November in Veitsbronn. Der Coach wird den Hamesbuck im Sommer verlassen, dies teilte er den Verantworlichen am Wochenende, und der Mannschaft am Dienstag, mit: "Ich habe so ziemlich alles rausgeholt, was ging. Ich sehe nicht, dass sich in der Zukunft viel tut, es stagniert. Ich kann da nicht mehr viel bewegen, vielleicht braucht das Team mal einen neuen Input", so Rambau über die Gründe. Für das kommende Jahr hat er sich auch noch nichts vorgenommen, sieht das alles auch sehr entspannt: "Ich habe noch nichts Neues und weiß auch nicht, ob ich überhaupt noch etwas mache." Gegen Burgfarrnbach soll sein Team "mindestens einen Punkt" mitnehmen.

Die Spielvereinigung Hüttenbach würde das Heimspiel gegen Adelsdorf noch gerne über die Bühne bringen. "Wir sind gut drauf und wollen spielen", so Co-Spielertrainer Bastian Leikam, der sich an ein enges Hinspielmatch erinnert: "Wir haben etwas glücklich mit 3:2 gewonnen, nachdem wir bereits 0:2 zurücklagen. Wir müssen unser Potenzial abrufen, um sie erneut zu schlagen", ist er sich sicher. "Es gilt die Leistungen der letzten Wochen zu bestätigen, um mit einem positiven Gefühl in die Pause zu gehen."

Die Spielvereinigung Erlangen hat zusammen mit dem TV 48 Erlangen die wenigsten Spiele absolviert, 15 an der Zahl. Die Frage, wie gerne man das Heimspiel gegen Hagenbüchach noch absolvieren möchte, stellt sich daher nicht. Die "Spieli" wird auf das Spiel spielen, und vor allem auch gewinnen wollen, denn mit einem Sieg könnte man sich endlich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Auch der SV Hagenbüchach braucht dringend Punkte. Die Mannschaft von Taner Koc steht auf dem vorletzten Tabellenplatz, könnte aber - wenn die Konkurrenz mitspielt - mit einem Sieg auf den Relegationsplatz klettern. Das wird das Ziel des Aufsteigers sein.

Der TV 48 Erlangen möchte noch nicht in die Winterpause: "Wir haben noch Megabock zu spielen. Zum einen, weil wir nicht so viele Nachholspiele haben wollen, und zum anderen wollen wir Spiele aufholen", so Spielertrainer Hannes Decher. Gegen Buckenhofen ist für ihn durchaus etwas möglich: "Wir sind gut drauf und werden alles mögliche raushauen." Etwas angespannt ist die Lage beim Gegner: "Wir sind momentan kein Spitzenteam", so Buckenhofen Coach Helmut Wolff. "Wir haben momentan nicht die Form, auch weil wir personell Probleme haben." Diese werden sich zum Wochenende hin etwas verringern. Dennoch ist es für den Coach "schwer einzuschätzen", wie das Spiel wird.

1:1 hieß es für Weisendorf zum Abpfiff in Adelsdorf. Ein Ergebnis, mit dem Trainer Bernd Fuchsbauer gut leben kann: "Es waren schwierige Platzverhältnisse und dafür haben es beide Mannschaften ordentlich gemacht. Es ging hin und her, das Ergebnis ist daher gerecht." Im letzten Heimspiel im Jahr 2019 will Fuchsbauer einen versöhnlichen Abschluss: "Wir wollen nochmal mit aller Kraft zu Punkten kommen. Wir wollen unsere Serie beibehalten und mindestens einen Punkt mitnehmen. Es wird ähnlich wie gegen Adelsdorf, wir sind mittlerweile mit den Teams auf Augenhöhe", so der ASV-Coach. 

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