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"Jojo" Müller: Ein Retter für Tennenlohe?

Bezirksliga Nord

Joachim "Jojo" Müller soll dem Bezirksliga-Schlusslicht SV Tennenlohe als Sportlicher Leiter neue Impulse geben. Auch auf dem Transfermarkt soll nochmal etwas passieren.

Seine Verpflichtung wird von viel Optimismus begleitet: Joachim Müller, neuer "sportlicher Leiter" beim SV Tennenlohe

 / © Sportfoto Zink

Über einen Monat ist seit dem Rücktritt von Karim Farhan vergangen, der sein Traineramt beim Bezirksligisten SV Tennenlohe nach dem anhaltenden Misserfolg im Oktober niederlegte. In Ruhe wollte sich der Verein nach einem Nachfolger auf dem Trainermarkt umsehen und machte den spielenden Co-Trainer Sven Röwe bis zur Winterpause zum Cheftrainer.

Nun ist der Verein fündig geworden: Joachim "Jojo" Müller, der bis Mitte September noch Trainer bei der SpVgg Erlangen war, wird das Tabellen-Schlusslicht als "sportlicher Leiter", der gemeinsam mit Röwe das Training leitet, übernehmen. Müller soll, wenn möglich, für ein kleines Fußballwunder sorgen: Zwölf Spiele hat der SVT unter seinem neuen Trainer noch Zeit, das Ruder herumzureisen. Zehn Punkte gilt es bis zum Mai aufzuholen, um sich zumindest über die Relegation in der Liga zu halten.

"Wir denken bewusst noch nicht Richtung Kreisliga, sondern wollen das Unmögliche möglich machen", sagt Abteilungsleiter Norbert Müller - nicht verwandt mit dem neuen sportlichen Leiter. "Dazu haben uns zum einen die Vorstellungen von 'Jojo' Müller im persönlichen Gespräch überzeugt, zum anderen die Kritiken, die wir über ihn von ehemaligen Spielern der Spielvereinigung eingeholt haben." Neuen Wind soll der neue Mann ins Team bringen, das, so der Abteilungsleiter, "trotz der vielen Niederlagen erstaunlich guter Stimmung ist. Wären wir eine Legionärstruppe, wären wir längst auseinandergefallen", ist sich Norbert Müller sicher. Schon am Donnerstagabend wurde der neue Mann der Mannschaft in der Kabine vorgestellt, "der sympathische Typ hat gleich gezeigt, dass nach der Winterpause ein anderer Wind weht", so der Tennenloher Fußballchef. Alles soll versucht werden, um das Ruder noch rumzureißen - "solange das rechnerisch möglich ist, glauben wir dran".

Für die Mission Klassenerhalt hat Norbert Müller auch Neuzugänge auf dem Feld versprochen. "Uns fehlt da ein Gerüst", hat er festgestellt, neben Röwe, der beruflich viel unterwegs ist, fehlen Paul Schulze-Zachau und der landesligaerfahrene John Schihada zu häufig. "Wir sind da in guten Gesprächen", so Norbert Müller.

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