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Abiama: "Wir sind als Team stark"

Bayernliga Nord

Auch für den SC Eltersdorf geht es in die Pause. Manager Joachim Uhsemann aber hat weiter viel zu tun: Ein Arbeitskreis muss her. Auch sein aktuell treffsicherster Stürmer wird sich nicht ausruhen.

Auch weil sie ein Spiel mehr absolviert haben als die beiden schärfsten Kontrahenten Seligenporten und Vilzing, stehen die Eltersdorfer über den Winter an der Spitze.

 / © Zink / ThHa

Den Fußball wird er vermissen, da ist sich Dickson Abiama sicher. Trotzdem freut er sich auch auf die Winterpause, schließlich hat er eine nervenaufreibende Hinserie hinter sich. Für den 21-Jährigen war es die erste Bayernliga- Runde überhaupt, und wie schon in seinen Vereinen zuvor, Quelle Fürth und Mögeldorf, hat er eingeschlagen. 17-mal hat Abiama in 21 Spielen getroffen. Sogar Chancen auf die kicker -Torjägerkanone hat er damit. In diesem Jahr zeichnet das Fußball-Fachmagazin erstmals die besten Angreifer von der dritten Liga bis zur elften Liga aus. Abiama steht im Ranking für seine 5. Ligenstufe deutschlandweit derzeit auf Rang 18, in der Bayernliga Nord hingegen aktuell mit Simon Snaschel vom TSV Großbardorf auf Rang zwei. Längst sind Profi-Klubs hinter dem gebürtigen Nigerianer her. Bis Saisonende aber möchte der SC Eltersdorf seinen Stürmer halten.

Der will sich weiter auf seine Schule konzentrieren und Deutsch lernen. „Wenn es dann irgendwann passiert mit einem Profi-Verein, würde ich mich natürlich sehr freuen.“ Noch aber steht die Bayernliga im Mittelpunkt, Abiama denkt schon an die Vorbereitung für die Restrunde. Auch in der Winterpause will er trainieren und ins Fitnessstudio. Am spielfreien Wochenende — die Auswärtspartie am Samstag in Seligenporten war ja abgesagt — ging der pfeilschnelle Angreifer joggen. Die Quecken sind aktuell Tabellenführer. Auch wenn die Konkurrenz bei einem Spiel weniger aufholen kann, lässt sich schon jetzt sagen, dass es eine super Saison ist. Das liegt auch an Abiama. „Ich bin sehr zufrieden. Wir sind als Team stark.“ Auch das wird er in den nächsten Wochen vermissen.

Uhsemann:

Viel Zeit zum Relaxen hat Joachim Uhsemann nicht. Der Manager des SC Eltersdorf muss schließlich einen potenziellen Regionalliga-Aufstieg vorbereiten. Die Quecken sind Tabellenführer der Bayernliga und stellen daher in jedem Fall einen Antrag für die vierthöchste Spielklasse. Der Verband macht allerlei Vorgaben, „da werden wir wohl einen Arbeitskreis bilden“, sagt Uhsemann. „Die Mannschaft außenrum muss genauso gut aufgestellt sein wie die auf dem Platz.“ Der Elsner-Sportpark soll Stück für Stück schöner werden. „Verbesserungen für die Zuschauer wollen wir unabhängig vom Regionalliga-Antrag umsetzen.“ So fallen zwar die Spieltage weg, doch es stehen viele organisatorischeAufgaben im Hintergrund an. Die erste hat Uhsemann schon abhaken können, der Verein hat den Vertrag mit Trainer Bernd Eigner um ein weiteres Jahr verlängert. Jetzt aber „braucht jeder mal eine Pause“, sagt der Manager.

Für ihn besteht die Regeneration vor allem daraus, die Spieler für fünf bis sechs Wochen nicht zu sehen und keinen Kontakt zu haben. „Ansonsten bin ich ja auch noch selbstständig, es gibt immer genug Arbeit“, sagt Uhsemann. Mehr Zeit mit der Familie aber will er auch verbringen. Und an den freien Freitagabenden, an denen sonst die Quecken oft Heimspiel haben, steht der ein oder andere Weihnachtsmarkt-Besuch an.

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