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Dittenheim holt auch die Gebrüder König

Bezirksliga Süd

Im Bemühen, den Kader des Bezirksligateams und auch der Reservein der A-Klasse West kontinuierlich zu verstärken, gelang den Verantwortlichen des FV Dittenheim ein weiterer richtungsweisender Schritt. Nachdem sich bereits Johannes Meyer vom Bayernligisten SpVgg Ansbach den „Gelb-Schwarzen“ angeschlossen hat, werden nach der Winterpause auch die Brüder Oskar (26) und Tom König (20) von der SG Heidenheim/Hechlingen/ Döckingen für den FVD auflaufen.

Tom (li.) und Oskar König, hier in einem Pokalspiel 2017, spielen künftig beide im Dittenheimer Trikot. 

 / © Gruber

Sollte sich in den nächsten Wochen und Monaten auch noch der eine oder andere angeschlagene Spieler zurückmelden, steht Trainer Martin Huber im Frühjahr 2020 ein schlagkräftiges und in allen Mannschaftsteilen gewachsenes Kollektiv zur Verfügung. Unabhängig davon soll – wie in Dittenheim üblich – kein unnötiger Druck entstehen. „Alles kann, nichts muss“, lautet die Devise. Trotzdem fiebern sie in „Dittna“ der Rückrunde gespannt entgegen. Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass gerade der ebenfalls bayernligaerprobte Oskar König perfekt zur Struktur der Ersten passen wird.

Noch dazu, weil Vater Karl-Heinz als Dittenheimer Urgestein seit Anfang der laufenden Saison zum Trainerstab gehört. Die Wurzeln bestanden also schon, auch wenn Filius Oskar im Gegensatz zum jüngeren Bruder bisher noch nie für den Verein des Papas angetreten war. Bis zur U 15 hatte er für den FC Markt Berolzheim- Meinheim die Stiefel geschnürt. Danach ging es für den talentierten Kicker zur Ansbacher Spielvereinigung, wo Oskar König sowohl sportlich wie auch menschlich jede Menge guter Erfahrungen sammelte. Für die Bezirkshauptstädter war es deshalb ein schmerzhafter Verlust, als sich der technisch versierte Mittelfeldspieler vor zweieinhalb Jahren überraschend dazu entschloss, in den Hahnenkamm zu wechseln. 

Kreisklasse statt Bayernliga – viele neutrale Beobachter konnten diesen Schritt nicht nachvollziehen. Der enorme Aufwand in der höheren Spielklasse, berufliche Gründe und die Verbundenheit zu etlichen „HHD“-Kumpels hatten zu dieser Entscheidung geführt. Nun allerdings könnte sich der Kreis schließen. Oskar König freut sich sehr auf die „Herausforderung Dittenheim“. Die Zeit bei der SG sei zwar toll gewesen, hinsichtlich der sportlichen Perspektive stelle der FV jedoch ein anderes Kaliber dar. Trotzdem habe er vorab das Gespräch mit Coach Huber gesucht, um im übertragenen Sinn „nicht mit der Tür ins Haus zu fallen“. Bei der SG HHD sei ihm wegen des Wechsels niemand ernsthaft böse gewesen: „Hut ab vor der verständnisvollen Reaktion meiner Mitspieler und ganz besonders vonseiten der Funktionäre.“

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