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Feuchtwangen: Griebel bleibt weiteres Jahr - kein Ersatz für Reichert

Landesliga Nordost

Trainer Michael Griebel bleibt der TuS Feuchtwangen unabhängig von der Spielklasse für ein weiteres Jahr erhalten. Toptorschütze Reichert soll derweil im Kollektiv ersetzt werden.

Steht vor einer schweren Restsaison: Feuchtwangens Coach Michael Griebel

 / © Edgar Pfrogner

Beim abstiegsgefährdeten TuS Feuchtwangen ist man trotz der aktuellen Tabellensituation mit Trainer Michael Griebel zufrieden. Anfang Januar einigten sich die Verantwortlichen auf eine klassenunabhängige Fortsetzung der Liaison über den Sommer hinaus. Griebel selbst sprach von einer "guten Zusammenarbeit", für deren Beendigung es aktuell noch keine Gründe gäbe.

Als Ziel für die zweite Saisonhälfte gibt er derweil das Erreichen eines Relegationsplatzes aus. "Wir tun gut daran, uns auf das Erreichen eines dieser Plätze zu konzentrieren. Schließlich wird das bei fünf Punkten Rückstand auf den ersten Relegationsplatz schwer genug." Trotzdem hat Griebel den direkten Klassenerhalt noch nicht vollständig abgeschrieben. "Wenn das passieren sollte, umso besser." Als Schlüssel für eine erfolgreiche Rückserie macht er dabei neben einer guten Vorbereitung auch das Ausbleiben von Verletzungspech aus. 

Keiner hat mehr als vier Tore

Nicht mehr helfen wird dabei wie berichtet Toptorschütze Manuel Reichert, der den Verein aus familiären Gründen in Richtung Unterschwaningen verlässt. Der 30-Jährige unterstrich seine Wichtigkeit in der Hinserie mit neun Treffern in nur zehn Spielen, obwohl er mehrfach verletzungsbedingt pausieren musste. Einen Nachfolger wird der TuS aber nicht verpflichten. "Wir werden die Lücke, die Manu hinterlassen hat, im Kollektiv schließen. Das ist uns bereits zuletzt, als er erneut ausfiel, ganz gut gelungen", erläutert Griebel seine Pläne. Ein spannendes Vorhaben, hat schließlich keiner aus dem aktuellen Kader bislang mehr als vier Treffer erzielt.

Auf einer anderern Position hat der Tabellensiebzehnte nachgerüstet. Der erst 18-Jährige Torwart Julius Schmidt kommt vom baden-württembergischen Verbandsligisten FSV Hollenbach. Er komplettiert das Torwart-Quartett des TuS, da Julian Beck aus beruflichen Gründen kürzertreten wird. Griebel bezeichnet seinen Neuzugang als "talentierten Keeper".

Den selbst initiierten Wechsel von der Landesliga Nordwest in die Nordost-Staffel bereut der Verein aber nicht. "Wir stehen zu unserer Entscheidung, denn die Argumente dafür bleiben ja bestehen," so der 48-Jährige. "Das hohe sportliche Niveau in unserer neuen Liga war uns ja bekannt. Aber wir wollten nunmal die weiten Anreisen vermeiden und gegen Mannschaften spielen, die wir kennen."

Vor wenigen Tagen stieg der TuS nun in die Vorbereitung auf die Rückrunde ein und hofft, das schwere Unterfangen Klassenerhalt möglich machen zu können.

So lief die bisherige Saison in der Landesliga Nordost:

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