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Der ASV Neumarkt steht in den Startlöchern - Forster und Görlitz arbeiten am Comeback

Landesliga Mitte

Der Spitzenreiter der Landesliga Mitte hat am Samstag den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Für das Ziel Bayernliga-Aufstieg konnte Coach Benedikt Thier bis auf die Kreuzbandverletzten Sebastian Semmler und Christian Bulinger alle Mann fit im neuen Jahr begrüßen

Mit bewährten Leistungsträgern, Rückkehrern und genesenen Spielern blickt der ASV Neumarkt auf eine rosige Rückrunde und liebäugelt mit dem Aufstieg in die Bayernliga. 

 / © Christian Konrad

Als "Neuzugänge" präsentierte der ASV mit Michael Görlitz und Mario Forster zwei tolle Fußballer, die eigentlich ja schon ein halbes Jahr in Neumarkt unter Vertrag stehen, doch aufgrund von Verletzungen noch keine Minute auf dem Rasen standen. „Mario nähert sich der vollen Belastbarkeit an und wird in den Vorbereitungsspielen für uns stürmen können, der Michi hingegen wird wohl auch zum Auftakt gegen Pfreimd aus Sicherheitsgründen noch nicht in der Startformation stehen“, sagte Trainer Benedikt Thier.

Als echte Neuzugänge präsentierte er mit Florian Hausner einen alten Bekannten, der nach einem halben Jahr beim Namensvetter und Förderer Dominik Haußner aus Ammerthal wieder zurück an den Deininger Weg kehrt. „Er war mit der Entscheidung nicht zufrieden, ich habe ihn eigentlich bei fast jedem Heimspiel hier am Deininger Weg gesehen und selbst auswärts war er teilweise bis in den bayerischen Wald mit unterwegs, um seine Kameraden zu unterstützen“, erzählt Abteilungsleiter Maximilian Gnus. Hausner wird für die linke Außenbahn eingeplant, defensiv wie offensiv.

Eine weitere Rückholaktion gelang mit Luis Dunkes, der bis vor anderthalb Jahren die gesamte ASV-Jugend durchlaufen hatte und sich seitdem beim TV Aiglsbach fit hielt, wo er aufgrund seines Studiums seinen Lebensmittelpunkt zuletzt hatte. „Luis wird als Backup in der Innenverteidigung oder auch auf den defensiven Außenbahnen eingeplant“, ließ Thier wissen.

„Mit unserem Kader sind wir nun voll und ganz zufrieden und gehen optimistisch in die verbleibenden zehn Spiele.“ Günter Bruckschlögl, der wohl im März zum zweiten Abteilungsleiter gewählt werden wird, führte dazu weiter aus: „Wir sind in einer absolut komfortablen Situation, da wir nicht aufsteigen müssen, doch die Spieler sind hungrig und wollen den Aufstieg.“ Zu seiner eigenen Aufgabe in den nächsten Monaten merkte er an: „Mit Max Gnus und Benedikt Thier werde ich mich um die Aufgaben rund um die erste Mannschaft kümmern und die Arbeit von Tobias Ochsenkühn auffangen.“

„Bewundernswerter Teamgeist“

ASV-Mäzen Johann Pröpster hielt, wie üblich zum Trainingsauftakt, eine kurze Ansprache, in der er anmerkte, wie sehr er die Mannschaft für ihre Eingeschworenheit und den Teamgeist bewundere und dass er dem Team ohne Druck den größtmöglichen Erfolg für die anstehenden Aufgaben wünsche. In der Tat zeigte die Mannschaft ihren Einsatz auch außerhalb des Platzes, als sie in der Winterpause gemeinsam die Mannschaftskabine neu gestaltete. Dass sich ausnahmslos keiner vor der Arbeit drücken wollte, zeigt den wunderbaren Charakter, den diese ASV-Ausnahmegeneration an den Tag legt.

Die Aufgabe für das Trainer-Triumvirat Thier/Delikahya/Neumüller wird nun sein, diese Atmosphäre in Leistung auf dem Platz umzuwandeln. Wenn im März dann die Wahlen für die Abteilungsführung erfolgt sind, werden auf nahezu allen Positionen Personen sein, die seit Jahren als Fans und Gönner des Vereins regelmäßig auf dem Gelände am Deininger Weg zu finden sind.

Und auch auf dem Rasen werden dann überwiegend Spieler stehen, die seit Jahren das Trikot mit dem Neumarkter Adler auf der Brust tragen. Dass das auch in der nächsten Saison so sein wird, haben mittlerweile die Verantwortlichen bestätigt, denn bis auf wenige Ausnahmen sind bereits alle Gespräche abgeschlossen und es wurden beispielsweise mit den absoluten Leistungsträgern wie Daniel Haubner, Alex Moratz oder Kapitän Jonas Marx zum Teil sogar neue Zwei-Jahres-Verträge unterschrieben.

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