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Am Saisonende: Kusnyarik verabschiedet sich aus Raitersaich

Bezirksliga Süd

Nach drei überaus erfolgreichen Jahren beim SV Raitersaich wird ab der kommenden Saison ein neuer Trainer am Ruder stehen. Denn Dietmar Kusnyarik wird seinen Vertrag beim Bezirksligaaufsteiger nicht verlängern. Berufliche wie private Gründe lassen den zweifachen Familienvater eine Pause einlegen.

Schluss nach drei Spielzeiten: Dietmar Kusnyarik verabschiedet sich aus Raitersaich.

 / © Zink / MeZi

Als Dietmar Kusnyarik den SV Raitersaich übernahm, musste zunächst einmal der Abstieg in die Kreisklasse verdaut werden. Doch schnell formte er aus dem Absteiger eine Spitzenmannschaft, die gleich im ersten Jahr vorzeitig die Rückkehr in die Kreisliga feierte. In der vergangenen Saison stand ging der SVR als Favorit ins Saisonfinale, wurde aber am letzten Spieltag noch vom SV Hagenbüchach überholt. Allerdings hatten die Raitersaicher in der Relegation die besseren Nerven und feierten den Durchmarsch in die Bezirksliga. Auch dort spielt die Kusnyarik-Truppe eine gute Rolle und überwintert auf dem siebten Tabellenrang. 

In der Winterpause machte sich der Coach zusammen mit seiner Lebensgefährtin viele Gedanken über die Zukunft und kam schließlich zu dem Schluss, dass er nach drei Jahren in Raitersaich seine Spielerkarriere beenden will und damit einhergehend auch das Traineramt in andere Hände geben will.  „Die Gründe sind rein familiärer und beruflicher Natur“, erklärt der zweifache Vater Kusnyarik, bei dem im Sommer nun auch die Hochzeitsglocken läuten sollen. Ausschließlich positiv wird ihm der SV Raitersaich in Erinnerung bleiben. „Der SVR ist ein geiler Verein. Als Trainer wird man hier immer in Ruhe gelassen und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.“

Sag niemals nie

Entscheidenden Anteil an der Situation hat Daniel Kießling. „Ihn kann man Tag und Nacht erreichen, wenn es nötig ist und er kümmert sich um das ganze Drumherum“, heimst der Spielleiter ein Sonderlob vom Coach ein. Mit mindestens dem aktuell erreichten siebten Rang will sich Kusnyarik dann aus Raitersaich verabschieden, ehe er nach 30 Jahren aktiven Fußballs die berühmten Schuhe an den Nagel hängt.

Oder doch nicht? Ein Hintertürchen lässt er sich jedenfalls offen. „Es kann schon sein, dass ich noch in einer AH kicken werde. Ganz ohne Fußball wird es dann doch nicht gehen“, sagt der inzwischen 36-Jährige mit einem Schmunzeln. Auch die Frage, ob er sich irgendwann vorstellen könnte als reiner Trainer zu arbeiten, lässt er offen. „Ich will nicht ausschließen, was in zwei, drei Jahren ist. Man soll niemals nie sagen, aber erst einmal mache ich eine Pause vom Fußball.“ Allerdings nicht ganz, denn das Trikot der nordbayern Amateure Allstars wird er weiterhin tragen.

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