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Pfister, Fuhrmann und Co.: Die SpVgg Jahn Forchheim präsentiert sechs Zugänge

Landesliga Nordost

Die Corona-Krise bestimmt auch weiterhin den Alltag im bayerischen Amateur-Fußball. Trotzdem laufen die Planungen für die neue Saison - auch wenn keiner genau weiß, wann sie starten wird) im Hintergrund auf Hochtouren, natürlich auch bei der Sportvereinigung Jahn Forchheim.

Felix Pfister (links) kommt aus Buckenhofen zum Jahn.

 / © Zink/WoZi

„Ich freue mich, dass unsere Kaderplanungen bereits zum jetzigen Zeitpunkt schon soweit fortgeschritten sind und wir ganze sechs Neuzugänge präsentieren können“, sagt Jahn-Teammanager Mesut Kimiz. Dazu kommt ein Großteil der aktuellen Mannschaft, der seine jeweiligen Verträge bereits verlängert hat. So werden Timo Noppenberger, Christopher Lee, Fabian Schwab, Nicolas Schwab, Mathias Rupp, Philipp Nagengast, Samir Tatarevic, Patrick Hoffmann, Christian Städler, Fabian Hofmann, Timo Goldammer und Axel Hofmann auch in der nächsten Saison im Kader des Jahn stehen werden.

Allerdings muss der Jahn auch drei Abgänge verkraften. Firat Güngör, Johannes Petschner und Manuel Jurkic werden in der neuen Saison nicht mehr für den Forchheimer Traditionsverein auf dem Platz stehen. „Firat wechselt nach Baiersdorf. Er hat hier beim Jahn in den letzten drei Jahren – auch als Kapitän - großartige Arbeit geleistet. Johannes Petschner wird beim FC Bayern München ein duales Studium beginnen. Er hat sich in den zwei Jahren bei uns super entwickelt und ist für mich in dieser Verfassung ein überragender 6er. Auch menschlich hat er super zu uns gepasst. Auch Manuels Entscheidung müssen wir natürlich respektieren. Er erhofft sich bei anderen Teams mehr Spielzeit“, so Teammanager Mesut Kimiz. 

Die Neuzugänge

Der erste Neue heißt Kevin Fuhrmann: Der 24-Jährige Mittelfeldspieler wechselt vom TSV Brand nach Forchheim. „Ich freue mich auf die Kameradschaft und den Teamgeist beim Jahn, sportlich gesehen können wir in der nächsten Saison auf jeden Fall oben mitspielen – das Potential ist da“, sagt Kevin Fuhrmann. Das findet auch Imrann Moumouni. Der 24-Jährige steht aktuell noch in den Diensten des ATSV Erlangen. Er kann in der Abwehr und im Mittelfeld eingesetzt werden. „Ich freu mich drauf, ein Teil dieser Mannschaft zu werden."

Der 23-Jährige Mittelfeld-Akteur Felix Pfister spielt aktuell schon in Forchheim – allerdings im Ortsteil Buckenhofen. „Das Besondere am Jahn ist für mich ist, dass es eine junge Truppe ist mit viel Potenzial, die auf einem guten Niveau spielt. Außerdem ist der Jahn für mich schon auch das Aushängeschild im Landkreis", sagt Pfister. Der 21-jährige Lars Reinhardt steht aktuell noch im Kader des Baiersdorfer SV und ist offensiver Flügelspieler. „Ich freu mich auf die Kameradschaft in der Mannschaft und ich freue mich natürlich darauf, wieder mit vielen alten Kumpels gemeinsam auf dem Platz stehen zu können", wird Lars Reinhardt in der Meldung zitiert.

Der 26 Jahre alte Stürmer Lukas Dütsch kommt vom ASV Sassanfahrt nach Forchheim. "Ich habe die Möglichkeit von einem ehemaligen Fußballprofi zu lernen und mich unter Ihm weiter zu entwickeln. Außerdem ändert sich für mich mit dem Wechsel auch der Spielkreis. Neue Mannschaften auf die ich treffen werden, auch da freue ich mich drauf", sagt Dütsch. Der 18-jährige Tim Hofmann wird aus Bamberg zum Jahn wechseln. Der Abwehrspieler steht aktuell noch für den FC Eintracht Bamberg auf dem Platz. „Der Jahn, das ist einfach eine Traditionsmannschaft. Ich freu mich auf die Mannschaft, die sowohl auf dem Platz, als auch daneben eine unglaubliche Einheit bildet", sagt Hofmann.

„Ich bin absolut zufrieden mit unseren Neuverpflichtungen. Sie tun unserem Kader gut und werten ihn weiter auf", sagt Jahn-Chef-Trainer Christian Springer über die Neuzugänge. "Alle sechs Neuzugänge haben wir seit Monaten auf dem Schirm. Einen Teil von ihnen hätten wir auch gerne schon in dieser Saison im Kader gehabt. Umso mehr freut es mich natürlich, dass sie jetzt zum Jahn kommen werden.“ Auch bei Christian Springer laufen natürlich die Planungen für die restliche Saison und auch bereits für die neue Saison auf Hochtouren: „Ich habe mir zu allen unseren neuen Spielern bereits Gedanken gemacht und mir detailliert angeschaut, wie ich sie künftig in unseren Kader integrieren kann. Bei manchen steht bereits fest, auf welchen Positionen wir sie einsetzen können, weil sie dafür einfach prädestiniert sind. Andere haben Stärken auf mehreren Positionen, das können wir dann individuell erarbeiten. Und genau das finde ich super und deswegen passen die Sechs auch perfekt in unseren Kader.“

„Auch wenn wir bereits jetzt sechs neue Spieler präsentieren können, sind unsere Kaderplanungen noch nicht ganz abgeschlossen“, gibt Teammanager Mesut Kimi offen zu. „Wir stehen noch in Verhandlungen mit Spielern, da wir auf gewissen Positionen noch mehr Alternativen brauchen. Durch die Corona-Krise ist es im Moment aber natürlich schwierig“, so Kimiz. Im Moment halten sich die Spieler individual fit. Anders als zum Beispiel bei verschiedenen Bundesligisten wird auch nicht in Kleingruppen trainiert. 

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