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Beck wird neuer Torwarttrainer in Bruck - Abschied ohne Groll von Schrott und Avdiji

Landesliga Nordost

Der FSV Erlangen-Bruck hat einen Nachfolger fürs Trainer-Team gefunden, nachdem sich kürzlich zwei bisherige Assistenten dem ATSV Erlangen angeschlossen haben.

Verfügt über einen großen Erfahrungsschatz: Mathias Beck (gelbes Trikot) wird Torwarttrainer beim FSV Erlangen-Bruck.

 / © Sportfoto Zink

Nach dem Abgang von Torwarttrainer Dirk Schrott und Assistent Besnik Avdiji zum ATSV Erlangen hat der FSV Bruck einen Nachfolger gefunden: Mathias Beck wird Teil des Coaching-Teams, in der Saison 2018/19 stand der 37-Jährige selbst noch für den FSV zwischen den Pfosten.

"Er ist erfahren, hat Regionalliga gespielt und hatte dort gute Torwarttrainer", sagt Chefcoach Normann Wagner. "Wichtig ist, dass es auch menschlich passt." Einen Avdiji-Nachfolger gibt es nicht. "Die bisherige Situation mit zwei Assistenten war ja schon Luxus", sagt Wagner. Jetzt bleibt ein Trio fürs Landesliga-Team: Wagner, der nach der Runde 2020/21 aber wie geplant aufhören wird, David Wägner und Beck.

Der Abschied von Schrott und Avdiji sei "ohne Groll", meint Normann Wagner. "So ist das Geschäft. Und es lief nichts hintenherum." Der Verein war über die Wechselwünsche der Coaches rechtzeitig informiert. Und trotzdem: "In gewisser Weise schwächt es uns", sagt Wagner. Doch wie sich das sportlich auswirkt, kann aktuell noch niemand sagen.

Der Bayerische Fußball-Verband will an einer Fortsetzung der Saison 2019/20 im Herbst festhalten. Der FSV würde dann in der Landesliga Nordost im Tabellenmittelfeld weitermachen. Noch trainieren die Brucker dafür nicht, auch wenn es in Kleingruppen wieder möglich wäre.

"Das ist nicht zielführend", sagt Wagner. "Der logistische Aufwand ist zu groß", wenn der einzige Vorteil des Trainings sei, dass sich die Spieler eben mal wieder persönlich sehen. "Wir sprechen uns da aber regelmäßig mit den Kapitänen ab." Wann das neue Trainer-Team auf dem Platz an den Start geht, ist also noch ungewiss.

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