Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Felix Pfister im Interview: Die Ungewissheit ist einfach scheiße

Bezirksliga Nord

Bereits in jungen Jahren ist Felix Pfister Leistungsträger und eine tragende Säule des SV Buckenhofen. So verwundert es nicht, dass der technisch versierte und abschlussstarke Mittelfeldspieler bei einigen höherklassigen Teams auf dem Einkaufszettel stand. Den Zuschlag hat der Landesligist SpVgg Jahn Forchheim bekommen. Im Interview stand der 24-Jährige Rede und Antwort.

Felix Pfister (links) will im Sommer nach Forchheim wechseln.

 / © Petzoldt

Felix, wie bist du zum Fußball spielen gekommen und wo hast du deine bisherigen Jahre verbracht?

Ich bin durch meine Familie zum Fußball gekommen. Sie gucken ebenfalls gerne Fußball und mein Vater hat selbst auch höherklassig gekickt, so kam eins zum anderen. Bis zur U17 war ich "nur" in meinem Heimatdorf Hallerndorf. Ich war zwar ab der U14 im DFB-Stützpunkt, jedoch waren meine Eltern immer Vollzeit berufstätig und konnten mich nicht weiter wegfahren. Zur U17 wechselte ich nach Buckenhofen, weil meine ganzen Kumpels dort gespielt haben.

Du hattest nach deinem ersten Jahr im Herrenbereich ein sehr kurzes Gastspiel in Vach 2016/17. Warum hatte das bereits nach wenigen Wochen wieder ein Ende?

Ich war talentiert, aber das reicht manchmal im Herrenbereich nicht aus. Ich hätte damals vielleicht noch ein Jahr unter unserem Coach Helmut Wolff spielen müssen und dann erst wechseln, da ich auch taktisch zu dem Zeitpunkt nicht viel drauf hatte. Ich bin dementsprechend in Vach nicht so zum Zug gekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Was waren die besten Momente und die größten Erfolge die du nicht vergessen wirst?

Als größten Erfolg würde ich den Aufstieg in die Bezirksliga nehmen. Wir hatten eine krasse Truppe für die Liga. Mit Flo Eichinger, Felix Burkel, Jonas Weber, Hannes Schmidt und Tobi Eisgrub haben 80 Prozent schon Landesliga oder sogar auch Bayernliga gespielt, das hat man schon gemerkt. Noch ein Erfolg war, dass ich nie richtig verletzt war und ich hoffe, dass das so bleibt.

Du warst jetzt einige Jahre in Buckenhofen, wen oder was wirst du am meisten vermissen?

Am meisten werde ich meine Jungs und das Umfeld vermissen. Buckenhofen ist einfach ein familiär geführter Verein, bei dem Fans und Verantwortliche auch echt nah am Team waren. Das fand ich schon immer schön und es gab nie Unruhe innerhalb des Teams, es war immer eine Einheit, das hat uns auch ausgemacht. Das wird Buckenhofen auch nächstes Jahr ausmachen.

Dein Wechsel zu Jahn ist fix, was war ausschlaggebend für diesen und was sind deine Ziele in Forchheim?

Ich bin jetzt 24 geworden und bin im besten Fußballeralter. Ich habe Erfahrung sammeln und mich weiterentwickeln können. Ich wollte einfach den nächsten Schritt gehen und der Jahn war mit der jungen Mannschaft und dem Trainer das Reizvollste. Dazu kommt, dass es direkt vor meiner Tür ist, ich freue mich darauf.

Derzeit ist es immer noch unklar, wie es mit der Wechselfrist abläuft. Gibt es eine Absprache zwischen den Vereinen und dir wann du wechseln wirst?

Darüber habe ich keine Ahnung. Wann, wie, wo, was. Das ist ja das Nächste, man weiß ja nicht mal, in welcher Mannschaft man spielen wird. Einfach scheiße, die ganze Zeit im Ungewissen zu sein.

Mehr zum Thema