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BFV darf Wechselfristen flexibel handhaben

Beschluss des DFB-Bundestags

Der DFB-Bundestag hat am Montag die Spielordnung angepasst, was es für den Bayerischen Fußball-Verband möglich macht, die kommenden Transferperioden im Amateurfußball flexibel zu gestalten.

© Sportfoto Zink

Wie der DFB auf seiner Internetseite mitteilt, wird bis zum 30. Juni 2021 eine Ergänzung in Paragraf 16 der Spielordnung gelten, die den Regional- und Landesverbänden die Möglichkeit einräumt, die Wechselperioden flexibel anzupassen.

Interessant ist das insbesondere für den Bayerischen Fußball-Verband, der die Saison 2019/20 im Herbst zu Ende spielen will. Konkret kann der BFV ausnahmsweise eine dritte Wechselperiode einführen, sofern die Pause zwischen den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 nicht in eine normale Transferphase fällt. Diese dritte Wechselperiode würde wohl nach den Regeln der normalen Sommertransferperiode, genannt Wechselperiode I, ablaufen. Ein Spieler in der Wechselperiode I darf nämlich ohne Zustimmung des abgebenden Vereins gegen Zahlung einer festgelegten Ausbildungsentschädigung wechseln. So ein Wechsel soll allerdings nicht im laufenden Wettbewerb stattfinden, also müsste die Wechselperiode I in Bayern auf das tatsächliche Saisonende nach hinten verschoben werden. Somit würden im Sommer die Regeln der normalen Wintertransferperiode, der Wechselperiode II, gelten. Diese schreiben vor, dass ein Wechsel nur mit der Zustimmung des abgebenden Vereins möglich ist. Eine Ausbildungsentschädigung kann in der Wechselperiode II frei verhandelt werden.

Ganz wichtig dabei: Der BFV darf selbst entscheiden, wie er die Wechselperioden durchführen will.

Sollte ein Spieler zwischen zwei Landesverbänden wechseln wollen, gelten die Bestimmungen des aufnehmenden Landesverbands. Ab der Spielzeit 2021/22 soll indes alles wieder normal ablaufen.

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