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Kehrtwende: Testspiele in Bayern nun doch erlaubt

Lockerung der Corona-Regelungen

Am Dienstag war die erwartete Freigabe für Testspiele in Bayern noch ausgeblieben. Nun dürfen die bayerischen Amateur-Klubs doch wieder Freundschafts- und Testspiele austragen. Das entschied das für den Sport zuständige Innenministerium am Mittwoch in München, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Zuerst hatte die "Passauer Neue Presse" darüber berichtet, dass Amateurclubs im Rahmen der Lockerungen in der Corona-Krise ab sofort wieder gegeneinander antreten dürfen.

Kann aufatmen: BFV-Präsident Dr. Rainer Koch.

 / © Sportfoto Zink

Am Dienstag war die erwartete Freigabe für Testspiele in Bayern noch ausgeblieben. Nun dürfen die bayerischen Amateur-Klubs doch wieder Freundschafts- und Testspiele austragen. Das entschied das für den Sport zuständige Innenministerium am Mittwoch in München, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Zuerst hatte die "Passauer Neue Presse" darüber berichtet, dass Amateurclubs im Rahmen der Lockerungen in der Corona-Krise ab sofort wieder gegeneinander antreten dürfen.

Umso größer war hernach die Enttäuschung gewesen. Schließlich kam eine Verlängerung der geltenden Infektionsschutzverordnung praktisch einer Absage des geplanten Re-Starts der nicht abgebrochenen Saison in Bayern gleich, die für Anfang September geplant ist. Der BFV hatte seinen Vereinen eine vierwöchige Vorbereitungszeit zugesichert, die so nicht mehr einzuhalten gewesen wäre.

Die Entscheidung lässt den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) mit seinen rund 4.500 Vereinen hoffen, die unterbrochene Saison wie geplant ab September wieder aufnehmen zu können. Allerdings sind solche Langzeitprognosen in den aktuellen Zeiten sehr schwierig, weil sämtliche Entscheidungen stets an die Infektionslage gekoppelt werden. Am Dienstag hatte es so ausgehen, als dürften Vereine im Sommer keine Spiele veranstalten. 

"Sofern solche Trainingsspiele vereinsübergreifend angesetzt werden, begrenzen wir aufgrund der aktuellen pandemischen Lage dies auf Spiele zwischen Vereinen aus Bayern", sagte Ministeriumssprecher Martin Scholtysik der Zeitung. Das bedeutet, dass nur Teams aus dem Freistaat gegeneinander spielen dürfen. Darüber hinaus seien die in der Corona-Zeit zuletzt üblichen Vorsichtsmaßnahmen weiter einzuhalten - Zuschauer etwa sind bei den Partien nicht erlaubt.

Am Dienstagabend hatte unter anderen der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), Rainer Koch, heftige Kritik daran geübt, dass Freundschaftsspiele von der Politik nicht erlaubt wurden.

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