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Bezirksliga Süd: Ein Blick auf die Zahlen

Bezirksliga Süd

Endlich darf in Bayern wieder um Punkte gespielt werden. Ab dem 19. September soll die unterbrochene Saison im Freistaat fortgeführt werden. Zeit also, die Bezirksliga Süd und ihre Statistiken noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Tabelle in der Bezirksliga Süd.

 / © Sportfoto Zink

Liga

142 Spiele (117 Siege und 25 Remis) von 240 wurden bis zur Unterbrechung ausgetragen. 493-mal schlug es dabei in den Maschen ein. Das sind durchschnittlich 3,47 Tore pro Begegnung. Der höchste Sieg datiert vom 14. Spieltag, Tabellenführer Weißenburg fertigte Raitersaich mit 8:0 ab. Acht Treffer in einer Partie gelangen sonst keinem anderen Team in der aktuellen Spielzeit. 

691-mal (4,87 pro Spiel) sahen sich die Unparteiischen gezwungen, die Akteure auf dem Feld mit einer Gelben Karte zu verwarnen. Hinzu kommen 34 Ampelkarten (0,24 pro Spiel) und 23 Rote Karten, bei denen eine Verwarnung nicht mehr ausreichend war. Der Trainerverschleiß hielt sich bei den Teams bisher in Grenzen. Bisher gab es erst sieben Wechsel auf dem Trainerstuhl. 

Teams

Eine Ausnahme bildet hier jedoch die TSG 08 Roth - wobei wir bei den Team-Statistiken angelangt wären. Beim derzeitigen Tabellen-13. hat mit Alberto Mendez mittlerweile, zählt man das Interimsduo Tevfik Cengiz und Mario Wild dazu, der vierte Trainer der Saison an der Seitenlinie Platz genommen. Ob der Ex-Profi nun der Richtige ist und der Klassenerhalt klappt, wird die Restrunde zeigen.

Die meisten Zuschauer lotste bisher der SV Ornbau auf sein Sportgelände. Durchschnittlich 287 Personen kamen zu den bisher sieben Heimspielen des Tabellen-15. der Bezirksliga Süd. Die wenigsten Zuschauer lockte es zum Schlusslicht nach Marienstein - nur 72 im Schnitt. Immerhin bekam das Publikum in Marienstein 42 Treffer zu sehen. Auf keinem Fußballplatz der Liga fielen bisher mehr. Das überrascht allerdings wenig. Denn mit bereits 62 Gegentreffern stellen die Oberbayern die schlechteste Defensive der Liga. Am wenigsten Tore kassiert dagegen der ASV Zirndorf. In 18 Spielen bisher nur 13 Stück. Offensiv dagegen ist die Mannschaft von Martin Hermann mit 36 Treffern eher im Mittelfeld angesiedelt. Bei diesem Zahlenspiel gibt der FC Wendelstein den Ton an mit 50 Toren.

Spieler

Den erfolgreichsten Angreifer stellen allerdings nicht die Wendelsteiner. Ganz oben in der Torjägerliste steht nämlich Eybs Philip Weingärtner. Der Angreifer netzte bisher 16-mal. Knapp dahinter folgen zwei Dittenheimer mit 15 und 14 Toren.

Die Spitzenposition im Tor gehört - keine große Überraschung bei erst 13 Gegentoren - Zirndorfs Michael Wagner, der bereits achtmal sein Tor frei von Einschlägen hielt. Gemeinsam mit Teamkollege Andreas Hofmann gelangen dem Torhüter-Duo sogar elf "Zu-Null-Spiele".

Alle Statistiken interaktiv zum Durchklicken und Anschauen

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