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Marienstein gelingt die Sensation gegen Zirndorf - Weißenburg setzt sich in Ornbau durch

Bezirksliga Süd 20. Spieltag, Sonntag

Der SV Marienstein hat nach der Rückkehr aus der langen Corona-Pause gegen den ASV Zirndorf sofort mit einer faustdicken Überraschung aufgewartet. Keine Blöße gab sich der TSV 1860 Weißenburg, während die Verfolger aus Wendelstein und Ansbach/Eyb ebenfalls dreifach punkteten.

Richtige Entscheidungen getroffen: Der SV Marienstein (in Blau, hier ein Archivfoto) hat nun auch einen Sieg auf dem Konto.

 / © Johannes Traub

Nach Vorarbeit von Luca Holzschuh schoss Florian Sellinger freistehend vor dem Tor den Weißenburger Torhüter Johannes Uhl den Ball in die Hände. Robin Renner traf anschließend nur das Außennetz. Nur eine Minute später hielt SVO-Torwart Lukas Halt auch den Schuss von Max Pfann. Ein gut getretener Freistoß von Sellinger verfehlte das Weißenburger Tor nur knapp. Strafraumszenen waren in der zweiten Halbzeit zunächst Mangelware. Pfann nutzte die Gelegenheit zur Führung, als Lukas Halt ausrutschte und den Ball nicht mehr erreichen konnte. Aus dem Spiel heraus konnte sich der SVO in der gesamten zweiten Halbzeit keine Chance erarbeiten. Kurz vor dem Schlusspfiff kassierte SVO-Stürmer Andreas Engelhardt eine Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. Den Schlusspunkt setzte Nitaj, der seine insgesamt gute Leistung durch einen verwandelten Foulelfmeter belohnte.

Die Gäste starteten mutig und brachten immer wieder hohe Bälle in den Eyber Strafraum, ohne jedoch wirklich Gefahr auszuüben. Die besten Torchancen in der ersten Halbzeit für die Heimelf vergaben Woldemar Kapp und Andre Folz. Kurz nach Wiederanpfiff zirkelte Philip Weingärtner einen Freistoß auf das lange Eck, den der Freystädter Schlussmann Niklas Kienlein aber noch um den Pfosten drehen konnte. Kurz darauf ließ Folz seinen Gegenspieler exakt aus gleicher Position aussteigen, sein Abschluss klatschte aber nur an den Querbalken. Zunächst verpasste David Scherb sein Ziel noch denkbar knapp, ehe er zehn Minuten vor dem Ende eine abgewehrte Ecke aus 16 Metern in die Maschen ballerte. Weingärtner vergab noch einen Elfmeter, ehe sich Folz mit dem Schlusspfiff einen langen Pass von Danny Schuster erlief und den Ball über den herauseilenden Keeper lupfte. 

Die Partie startete ausgeglichen und war geprägt von Standardsituationen, die aber keine der beiden Mannschaften nutzte. Nach einer weiten Flanke von Sebastian Heimisch behielt Andreas Knör im Strafraum die Übersicht und schoss zur Führung für die Heimelf ein. Wiederum Knör erhöhte anschließend für den krassen Außenseiter nach schöner Vorarbeit von Sebastian Heimisch. Kurz vor der Pause vergab Marcus Schmitt frei vor dem Tor für die Gäste, aber auch Knör hatte noch eine hochkarätige Torchance zum Hattrick. Nach dem Seitenwechsel brachte Lukas Porsch die Gäste mit einem unhaltbaren Schuss aus kurzer Entfernung heran. Zirndorf übernahm das Kommando und drängte auf den Ausgleich, Doppelpacker Knör hätte für die Vorentscheidung sorgen können. Christoph Vornehm vergab die Chance zum Ausgleich und es blieb beim sensationellen ersten Saisonsieg für die Oberbayern.

Zum Einstand des neuen Trainers Rico Röder setzte es eine knappe Niederlage für den SV Raitersaich am Zuckermandelweg. Die Heimelf startete druckvoll in die Begegnung, konnte aber aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Die Teams spielten aus einer gesicherten Abwehr heraus, und so ergaben sich auf beiden Seiten nur sehr wenige zwingende Tormöglichkeiten. Das entscheidende Tor für die Gäste erzielte Patrick Schurz, als er sich nach einem genauen Zuspiel im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den Ball mit einem platzierten Schuss im Tor unterbrachte. Die Offensive der Heimelf konnte sich anschließend nur selten gegen die gut organisierte Defensive der Gäste durchsetzen. Es blieb beim knappen Auswärtssieg im Duell der Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld, der aufgrund der besseren Torchancen für Dombühl über die gesamte Spielzeit verdient war.

Die Begegnung startete bei großem Zuschauerandrang für die SG Herrieden mit einer Hiobsbotschaft, weil Torjäger Peter Bernhard schon in der Anfangsphase verletzt vom Feld musste. Die größte Chance zur Führung der Gäste hatte Jonas Hammel, der einen Handelfmeter verschoss, den SGH-Torwart Christoph Kowalski hervorragend parierte. Es blieb beim torlosen Unentschieden zur Halbzeit, da auch Christopher Bauer und Carlos Schepl ihre Torchancen für den überlegenen FCW vergaben. Der Kopfballtreffer von Benjamin Rück, nach einem präzisen Eckball von Felix Hammel, brachte die Gäste auf die Siegersstraße. Coach Andreas Speer bewies mit den Einwechslungen von Samuel Andert und Moritz Beil ein glückliches Händchen, da die beiden Youngsters bei ihrem Punktspieldebüt gleich ins Schwarze trafen und für den 3:0-Endstand gegen das defensiv eingestellte Heimteam sorgten.


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