Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Aufkirchen wirft Seligenporten raus - Wendelsteiner Nerven versagen erst im Elfmeterschießen

Toto-Pokal Bayern 1. Runde

Die 1. Runde im Toto-Pokal brachte aus mittelfränkischer Sicht zumindest eine Überraschung: Aufkirchen warf Seligenporten mit 1:0 aus dem Wettbewerb. Feucht mühte sich zwar, fiel aber nicht: Im Elfmeterschießen brachte man Wendelstein zu Fall. Ansbach macht es derweil locker gegen Weisendorf.

Amir Karabegovic (hier im Kreispokal gegen Mögeldorf) war Treffer des goldenen SCA-Tores.

 / © Zink

Einen klaren Favoritensieg gab es im Duell Bezirks- gegen Bayernliga: Lange hielten die Weisendorfer nicht die Null, ein langer Ball auf Abadjiew hebelte die Defensive aus, Takacs brachte den Ball zum 1:0 für die Ansbacher über die Linie. Beim 2:0 wenig später tauchte plötzlich Landshuter alleine vor dem Keeper auf. Und die formstarke SpVgg, die in Bestbesetzung antrat, blieb klar tonangebend. ASV-Keeper Wehner hatte alle Hände voll zu tun, auch weil seine Vorderleute die Nervosität nicht richtig ablegen konnten: So auch beim 3:0 durch Kroiß, das durch einen Abwehrfehler bedingt wurde. Vor der Pause trat die Heimelf offensiv durch eine Doppelchance in Erscheinung, Jäckel und Geyer vergaben. Nach Wiederanpfiff hatten die Weisendorfer durchaus Chancen auf Ergebniskorrektur, die Luft war aber etwas raus aus der Partie. Ansbach vergab Gelegenheiten auf den vierten Treffer, spielte nicht mehr mit der letzten Konsequenz. In der Nachspielzeit sorgte Dietrich für den 4:0-Schlusspunkt.

Der Favorit wackelte, fiel aber nicht. Die Partie startete ausgeglichen, kein Team erarbeitete sich nennenswerte Torchancen. Schepl lief alleine auf das Feuchter Tor zu, doch Keeper Collari bewahrte die Gäste mit einem hervorragenden Reflex vor dem Rückstand. Die Begegnung nahm dann an Fahrt auf, König verfehlte aus aussichtsreicher Position nur knapp das Tor der Heimelf. Ohne Tore und mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es auch in die Kabine. Der eingewechselte Samuel Andert verfehlte gleich nach dem Seitenwechsel nach einer schönen Kombination das Tor des Landesligisten nur knapp. Ruhrseitz, der für einen nicht in Bestbesetzung gestarteten Landesligisten zur Pause kam, tauchte dann frei vor FCW-Keeper Adamaschek auf, doch dieser klärte mit dem Fuß. Kurz vor Spielende hatte Spielbühler mit seinen Distanzschuss Pech, als er nur die Latte traf. Scholz schoss auf der Gegenseite knapp über das Feuchter Tor, und so musste das Elfmeterschießen für die Entscheidung sorgen: Klose, Ruhrseitz und Spielbühler trafen für Feucht, für Wendelstein vergaben Bauer, Doffin und Jonas Andert.

Umjubelter Erfolg für den Underdog. Dem SCA gelang dabei ein Traumstart: Herzog setzte sich rechts durch, in der Mitte musste Karabegovic nur mehr den Fuß zum 1:0 hinhalten. Im Anschluss war dann Heimkeeper Friedrich gefragt, zeigte sich aber mehrfach hellwach. Und obwohl der SV Seligenporten, der in Bestbesetzung antrat, spielerisches Übergewicht hatte, blieb die Heimelf frech und stets gefährlich. Nach weiteren Friedrich-Paraden gegen Freitag und Schrödl ging der Underdog so auch mit der Führung in die Pause. Nach Wiederanpfiff hielt der SCA den Bayernligisten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung erfolgreich von seinem Tor fern und hätte durch einen Babel-Kopfball gar erhöhen können. In der Schlussphase hatte auch Steffen Schöllhammer nochmals doppelt das 2:0 auf dem Fuß, es blieb aber auch so beim Sieg des Außenseiters. Während Aufkirchen also in Runde 2 einzieht, ist es für den SV Seligenporten weiter ein gebrauchter Re-Start - auch in der Liga droht man ja den Anschluss im Titelrennen zu verlieren.

Mehr zum Thema

Feucht bangt um Stephan König

Der SC Feucht setzt sich im Toto-Pokal erst im Elfmeterschießen beim Bezirksligisten FC Wendelstein durch. Torjäger Stephan König droht wegen einer Verletzung am Sprunggelenk länger auszufallen.