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FSV Stadeln: Erfolgscoach Dedaj bleibt, Strobel und Wölfel hören auf

Landesliga Nordost

Dem FSV Stadeln bleibt sein Erfolgstrainer weiter erhalten. Manfred Dedaj, der das Team in die Landesliga führte und mit diesem auch dort zu beeindrucken weiß, hat sich mit dem Verein auf eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus geeinigt. Bereits ab dem Winter muss die Mannschaft derweil ohne zwei verdiente Akteure auskommen: Tobias Wölfel und Gerhard Strobel hängen die Schuhe nun endgültig an den Nagel.

Während Trainer Manfred Dedaj seinen Vertrag verlängerte, hängen Gerhard Strobel und Tobias Wölfel ihre Fußballschuhe nun endgültig an den Nagel.

 / © Sportfoto Zink

Lange Verhandlungen waren nicht nötig. Dafür ist die gegenseitige Wertschätzung einfach zu groß zwischen den Verantwortlichen des FSV Stadeln und Trainer Manfred Dedaj. „Ich denke, ich kann für beide Parteien spreche, wenn ich sage, dass wir uns sehr wohl miteinander fühlen“, fasst der 47-Jährige zusammen, der sich freut, bis mindestens Sommer 2022 die sportlichen Geschicke der Fürther zu lenken. Warum er so gerne bleibt? „Die Vertrauensbasis ist einfach gegeben. Ich habe einen super Draht zu allen Verantwortlichen.“

Der sportliche Erfolg, der einer harmonischen Atmosphäre in der Regel ebenfalls zuträglich ist, ist zudem nach wie vor vorhanden. Der FSV, den Dedaj erst zum Aufstieg in die Landesliga geführt hatte, verbringt die verlängerte Winterpause auf Tabellenplatz vier und hat sogar noch Chancen auf den direkten Durchmarsch in die Bayernliga. Der Vertrag für das fünfte gemeinsame Jahr gilt aber selbstverständlich unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

Im Saisonendspurt nicht mehr helfen werden derweil zwei Stützen der vergangenen Jahre. Kapitän Tobias Wölfel wird genauso wie Torjäger Gerhard Strobel seine Karriere beenden. Beide hatten ursprünglich bereits im vergangenen Frühjahr aufhören wollen, doch nach der Corona-Unterbrechung hatten sie sich vorgenommen, die Saison noch zu Ende bringen. In der erneut unsicheren Lage haben die Vereinslegenden nun einen Schlussstrich gezogen.

Mit dem Derby gegen Vach vor heimischem Publikum wurde ihnen ein zumindest einigermaßen würdiger Abschied zuteil, Wölfel war vor der Partie sogar anlässlich seines 600. Einsatzes geehrt worden. Was zum damaligen Zeitpunkt freilich noch niemanden klar sein konnte: Es sollte das letzte Heimspiel der beiden sein. Dedaj zeigte sich „dankbar für die Zeit mit den Jungs“ und wünscht ihnen „natürlich alles Gute für die Zukunft.“

Angesichts der Rolle, die beide nach wie vor in der Mannschaft einnahmen, wird es Lücken im Kader geben, die es nun zu schließen gilt. Ob das nur im Kollektiv oder auch mithilfe von personellen Verstärkungen geschieht, ist noch unklar. Dedaj streitet aber nicht ab, dass man sich umschaut nach „Spielern, die finanzierbar sind und charakterlich wie sportlich ins Konzept passen". Neben Strobel und Wölfel wird dabei ein dritter Spieler zu ersetzen sein. Torwart Jürgen Singer, der erst im Sommer gekommen war, verlässt den Verein aus beruflichen Gründen wieder. Hier laufen die Gespräche mit möglichen Nachfolgern bereits.

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