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Bernd Eigner hat in Eltersdorf sein Glück gefunden

Bayernliga Nord

Geredet werden musste nicht lange. Mit einem „virtuellen Handschlag“ haben sich der SC Eltersdorf und Trainer Bernd Eigner auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt. Unabhängig davon, ob der Bayernliga-Primus im Endspurt um den Aufstieg erfolgreich die Ziellinie überquert oder nicht.

Bernd Eigner darf mit Eltersdorf den Aufstieg anpeilen.

 / © Zink

An der Langenaustraße sind sie gerade rundum zufrieden, wenn man das in diesen Tagen überhaupt behaupten darf. Die Mannschaft hat sich an die Tabellenspitze hochgearbeitet, spielt mal überzeugend, mal begeisternd und schickt sich an, den Top-Favoriten Vilzing hinter sich zu lassen. Die Oberpfälzer liegen momentan tatsächlich sechs Punkte zurück, haben aber auch zwei Spiele weniger auf dem Konto. „Uns wird sicher nichts geschenkt, auf uns warten noch sechs Endspiele“, warnt Bernd Eigner eindringlich vor allzu großer Euphorie.

Der langjährige Profi, der einst als kleiner Bub die gegnerischen Strafräume aufmischte, ehe er mit 18 zum Innenverteidiger umschulte, hat reichlich Erfahrung in Sachen Aufstieg. Nach seiner Premiere 1996 beim FC St.Pauli durfte er später mit Hannover 96, Eintracht Braunschweig und dem SC Paderborn jeweils den Aufstieg in die zweite Liga feiern. „Mit ihm haben wir großes Glück“, sagt Joachim Uhsemann, der sportliche Leiter des SCE: „Er ist bodenständig und authentisch.“ Nach eher etwas unsteten Jahren unter Ludwig Preis (2010-2012), Dieter Lieberwirth (Januar 2013 – Juni 2013) und Hendrik Baumgart (2013-2016) setzen sie beim SC Eltersdorf mit Bernd Eigner auf Kontinuität. Der heute 48-Jährige kam im Sommer 2016 zu den Quecken und startet nun in sein sechstes Jahr in Eltersdorf. „Die Kompetenzen sind klar abgesteckt, ich kann in Ruhe arbeiten, und wir haben zusammen über die Jahre die Mannschaft entwickelt“, sagt Eigner und spricht damit von einer Art Traumjob.

Mit Thomas Dotterweich und Matthias Völker haben seine beiden Co-Trainer ebenfalls verlängert, das erfolgreiche Team hinter dem Team bleibt damit erhalten. Ein wichtiger Baustein in dem Erfolgspuzzle des Bayernliga-Spitzenreiters. „Wir kennen uns alle schon sehr lange und haben teilweise noch miteinander gespielt“, erklärt Eigner, was ihm in dem „kleinen und familiär geführten Verein“ so am Herzen liegt.

Der Aufstieg in die Regionalliga wäre die Krönung der bisherigen Arbeit im Erlanger Stadtteil. Doch bis dahin ist es noch „ein sehr weiter Weg“, wie Manager Uhsemann dem Trainer verbal zur Seite springt. Träume sind erlaubt, harte Arbeit jedoch bedeutet der Weg, diese Realität werden zu lassen. „Wir machen unsere Hausaufgaben“, verspricht Eigner – der alte und neue Trainer.

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