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ASV Vach: Alex Rambau bleibt, der Umbruch geht weiter

Landesliga Nordost

Trotz oder vielleicht gerade wegen der schwierigen Situation mitten im Umbruch hat der ASV Vach frühzeitig Klarheit geschaffen und den Vertrag mit Trainer Alex Rambau verlängert. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit soll der 50-Jährige auch in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie stehen. Sechs Abgängen stehen derweil vier Neuzugänge gegenüber, mit denen der Klassenerhalt gelingen soll.

Viele Denkaufgaben für den Trainer: Alex Rambau steckt mit dem ASV Vach mitten in einem Umbruch.

 / © David Oßwald

"Es würde ja wenig Sinn machen", ordnet Alex Rambau ein, "einen Umbruch anzufangen und dann aufzuhören, bevor man die Resultate sieht." Der Trainer des ASV Vach übernahm den Landesligisten erst im Sommer und konnte bislang noch keine großen Erfolge feiern. Dennoch haben sich Verein und Coach auf eine Vertragsverlängerung für die kommende Spielzeit verständigt – unabhängig davon, ob der Klassenerhalt gelingt.

Auf den ersten Blick mag diese Tatsache verwundern. Schließlich hatte der Trainer die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld stehend übernommen und holte aus sechs Partien (inklusive Ligapokal) nur einen Sieg. Doch der Kampf gegen den Abstieg verwundert im Umfeld des Vereins kaum jemanden. Schließlich hatte man im Sommer einen radikalen Umbruch vollzogen und im wörtlichen Sinne die halbe Mannschaft ausgetauscht. Dass es schwer werden würde, in der starken Landesliga sofort zu funktionieren, war daher allen Beteiligten klar. So betont auch Rambau: "Ich wurde mit dem klaren Ziel 'Klassenerhalt' geholt."

Und selbst diese Zielsetzung ist nun keine Voraussetzung mehr. Sie besteht zwar noch, doch Rambaus Arbeit überzeugt die Verantwortlichen, und für eine abschließende Bewertung hat man sowieso schlicht zu wenige Spiele absolviert. Der Trainer selbst ist derweil überzeugt vom Ligaverbleib: "Ich traue das dem Team definitiv zu, die Jungs haben bislang einen guten Job gemacht."

Aufgeblähter Kader wird ausgedünnt

Der personelle Umbruch geht derweil weiter. Auch das war allerdings zu erwarten gewesen, im aufgeblähten Kader waren einige Akteure nicht wie gewünscht zum Zug gekommen oder hatten neue Herausforderungen gesucht. Neben Antonios Araviakis und Cancut Civelek, deren Wechsel zum ATSV Erlangen schon länger feststanden, verlassen den Verein unter anderem Torwart Lars Wester und Stürmer Batuhan Tuluk. Während Wester berufsbedingt ins Allgäu zieht, probiert sich Tuluk, der erst im Sommer gekommen war, bei der Quelle Fürth. Zudem verlassen David Cabrera Diaz (zu Vatanspor) und Din Berisha (SGV Nürnberg-Fürth) den Verein.

Im Gegenzug hat Vach aber auch vier Neuzugänge zu vermelden. Schließlich musste man "auf die Abgänge reagieren", erklärt Rambau. "Gerade in der Offensive hatte der Schuh auch zuletzt schon gedrückt." Yuri Meleleo kehrt vom ATSV Erlangen zurück und soll gemeinsam mit den Bezirksliga-erprobten Leon Siefert (aus Kalchreuth) und Bilel Marrouki (aus Hagenbüchach) die Offensive in der Spitze wie in der Breite verstärken. Der vierte Neue ist Verteidiger Stefan Steininger, den Rambau aus gemeinsamen Stadelner Zeiten kennt. Der mittlerweile 28-Jährige könnte eine wichtige Rolle im Defensivverbund übernehmen und mit seiner Erfahrung dabei helfen, die Mannschaft vor dem Abrutschen auf einen Relegationsplatz zu bewahren.

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