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Akku leer: Michael Griebel hört im Sommer beim TuS Feuchtwangen auf

Landesliga Nordost

Trainerwechsel beim TuS Feuchtwangen: Coach Michael Griebel wird auf eigenen Wunsch im Sommer aufhören. Auch bei der 2. Mannschaft gibt es Planänderungen.

Michael Griebel wird in der Saison 21/22 nicht mehr die Richtung in Feuchtwangen vorgeben.

 / © Zink

Bei einem Waldsparziergang hätte Griebel (49) gegenüber Abteilungsleiter Wolfgang Guttropf den Wunsch ausgesprochen, nach der Saison aufzuhören. Diese Entscheidung kam für den Verein überraschend, Guttropf hatte sich im Vorfeld noch mit der Vorstandschaft verständigt, mit Michael Griebel weiterzumachen, wie es auf der Homepage des TuS heißt.

"Es ist sehr schade, dass es zu keiner Verlängerung kam. Wir waren mit der Arbeit von Michael Griebel sehr zufrieden und hätten gerne mit ihm verlängert. Michael Griebel verkörperte im Verein das, was wir bei seiner Verpflichtung gesucht und gefunden haben. Er ist ein absoluter Teamplayer, der immer die Zusammenarbeit mit den Trainern der 2. Mannschaft, den Spielern und der Vorstandschaft gepflegt hat. Besonders wichtig dabei war ihm immer, die jungen Spielern zu fördern und an die 1. Mannschaft heranzuführen", so Guttropf. 

Nicht die aktuell schwierige sportliche Situation sei dabei für Griebels Entscheidung maßgeblich gewesen, sondern die Kraft, die er in dieser schwierigen Zeit habe investieren müssen. "Er hat versucht, mit vielen Aktionen durch den Lockdown zu kommen, die Spieler dabei bei Laune zu halten. Er hat viele Einzelgespräch geführt, um immer das Beste für die Mannschaft zu erreichen. Letztlich war es aber so, dass durch den Abgang von Manuel Reichert und Soner Basar und die vielen Verletzungen einfach die Qualität in einer starken Landesliga Nordost gefehlt hat. Wenn dann die sportlichen Erfolge fehlen, muss noch mehr Kraft investiert werden, um alles am Laufen zu halten", so Guttropf: "In der Summe könnte man sein Aufhören damit beschreiben, dass der Akku leer ist". 

Beck übernimmt nicht die Reserve

Auch bei der 2. Mannschaft (Kreisliga) wird es Veränderungen geben. Dass Martin Häberlein nach dieser Saison aufhört, sei schon länger bekannt, beim eigentlich schon feststehenden Nachfolger Manuel Beck hätten sich Veränderungen im privaten Bereich ergeben, so dass dieser im Sommer nicht übernehmen könne: "Der TuS Feuchtwangen wird deshalb auch für die 2. Mannschaft einen neuen Trainer suchen, der, ähnlich wie Martin Häberlein, in einem ständigen Austausch mit dem Trainer 1. Mannschaft ist", heißt es vom Abteilungsleiter.

Über die Nachfolge beider könne noch nichts gesagt werden: "Wir werden auf jeden Fall ein Trainerteam suchen, das dem Profil von Griebel/Häberlein nahe kommt und seine eigenen Ideen einbringe", so Guttropf. Man suche dabei nach Trainern, die in den jetzigen Spielklassen trainieren, aber auch bei einem möglichen Abstieg dabei bleiben wollen. Derweil kehrt schon im Winter mit Amin Eghbalpoor ein Stürmer nach Feuchtwangen zurück, der bereits in der U19 des TuS und zuletzt beim FC Dombühl seine Offensivqualitäten gezeigt habe.

Landesliga Nordost - die Amtszeiten der Trainer:

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