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Andi Mönius: Punktuelle Verstärkung für Jahn Forchheim

Landesliga Nordost

Andi Mönius kehrt als spielender Co-Trainer zur SpVgg Jahn Forchheim zurück, sonst gibt es kaum Personal-Veränderungen, was sich zum Faustpfand für die Oberfranken entwickeln soll.

Zurück an die alte Wirkungsstätte: Andi Mönius wird nun spielender Co-Trainer beim Landesligisten SpVgg Jahn Forchheim.

 / © Sportfoto Zink

Es bestand kein großer Handlungsbedarf für die Verantwortlichen bei der SpVgg Jahn Forchheim um Teammanager Mesut Kimiz. Denn anders als in vorangegangenen Spielzeiten, als oftmals eine Reihe von Akteuren den nächsten Schritt in ihrer Laufbahn gehen wollte oder auf Kreisebene als Spielertrainer einstiegen, kann der Landesligist in der nächsten Saison auf eine eingespielte junge Truppe setzen.

"Die Spieler identifizieren sich mit dem Verein und auch mit dem Weg, den wir nach dem Bayernliga-Abstieg gegangen sind und jetzt weitergehen wollen", erklärt Kimiz. Und auch sportlich hat der Jahn in den Begegnungen vor den beiden Zwangspausen in allen Mannschaftsteilen überzeugt und sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt, weshalb Trainer Christian Springer keine Notwendigkeit für grundlegendere Veränderungen in seinem Teamgefüge sieht. "Es ging vor allem um eine punktuelle Verstärkung, die uns möglicherweise zu noch mehr Konstanz in den Leistungen verhilft", erklärt Kimiz.

Mit Blick auf das Durchschnittsalter von um die 23 in den vergangenen Partien haben die Forchheimer nun dementsprechend einen Transfer-Coup gelandet, der sowohl eine Menge Erfahrung als auch spielerische Qualität und Torgefahr mitbringt. Darüber hinaus ist der neue Mann bereits bestens bekannt: Andi Mönius, der zwischen 2016 und 2018 bereits beim Jahn spielte und unter Springer beim letztmaligen Bayernliga-Aufstieg an Bord war, kehrt als spielender Co-Trainer zurück an die alte Wirkungsstätte. Der unter anderem beim 1. FC Nürnberg ausgebildete Spielmacher führte zuletzt den SC Adelsdorf gemeinsam mit Dennis Weiler im Spielertrainer-Duo von der Kreisliga bis auf Platz vier in der Bezirksliga. Während dieser Zeit riss der Kontakt nach Forchheim jedoch nie ganz ab, weshalb Springer nach Mönius' bekanntgegebenem Abschied aus Adelsdorf nun zuschlagen konnte. Der 30-Jährige hatte zuletzt zwar mit Knieproblemen zu kämpfen, ist aber zusätzlich zur Arbeit im Trainerteam auch als wichtiger Baustein auf dem Platz mit eingeplant. Kimiz: "Im Moment hat er keine Beschwerden und wird die Vorbereitung auch ganz normal mit aufnehmen. Ich bin guter Dinge, dass er fit wird und uns wie vor drei Jahren in der Offensive enorm verstärkt."

Wie berichtet, verlässt lediglich Felix Pfister aus beruflichen Gründen den Verein und kehrt zum SV Buckenhofen zurück, außerdem wird David Mai aufgrund der Folgen seiner Herzmuskelentzündung vorerst keine weiteren Comeback-Versuche auf Landesliga-Niveau unternehmen. Im Gegenzug kann der Jahn noch einen zweiten Neuzugang für die Außenbahn präsentieren, der einerseits eine Menge Potenzial mitbringt und andererseits ebenfalls bereits Bezug zum Verein hat.

Familiäre Bande zum Jahn

Bevor Christian Springer nämlich im Winter 1995 zum FC St. Pauli in die Bundesliga wechselte, stand er in der damaligen Bayernliga-Elf von Jahn Forchheim gemeinsam mit Harald Kupfer auf dem Platz. Dessen Sohn Yannick Kupfer wird zukünftig auch das Jahn-Trikot tragen. Der 19-Jährige erhielt seine fußballerische Ausbildung unter anderem bei der SpVgg Greuther Fürth und beim FSV Erlangen-Bruck und hatte vor der Corona-Unterbrechung in der Landesliga-U19 des TV 48 Erlangen gespielt.

Unabhängig davon, wie die Landesliga in der kommenden Spielzeit aussieht, sieht Kimiz die Mannschaft gerüstet, um die positive Entwicklung fortzuführen und weiterhin eine gute Rolle zu spielen: "Für eine konkrete Zielsetzung ist es zu früh, aber klar ist auch, dass die Jungs gemeinsam etwas erreichen wollen."

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