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ASV Vach: Positive Grundstimmung trotz schmerzhafter Abgänge

Landesliga Nordost

Ein neuer Co-Trainer, sechs Abgänge und drei Neuverpflichtungen: So lautet die bisherige Bilanz der Transferperiode des ASV Vach. Die Abgänge sind dabei durchaus schmerzhaft; dennoch sieht Trainer Alex Rambau seine Mannschaft gut aufgestellt. Ein Neuer für die Defensive soll derweil noch kommen.

Hinterlässt eine große Lücke: Kai Hufnagel, der nach fünf Jahren den ASV Vach verlässt.

 / © Sportfoto Zink

Beim ASV Vach legt man niemandem Steine in den Weg, das wird an vielen der Abgänge deutlich, die der Verein zu verkraften hat. Der bisherige Co-Trainer Mathias Niedworok wird die Fürther verlassen und den ASV Veitsbronn künftig als Cheftrainer betreuen – auf Anraten seines bisherigen Chefs. Alex Rambau spricht davon, ihm "zu diesem Schritt geraten" zu haben, da das eine gute Möglichkeit zur Weiterentwicklung sei. Niedworoks Nachfolger hat derweil ebenfalls eine Veitsbronner Vergangenheit: Christoph Nieszery, der in der vergangenen Saison noch Spieler in Langenzenn gewesen war, wird Rambau künftig assistieren. Einst hatte Nieszery die zweite Veitsbronner Mannschaft gecoacht, während Rambau dort für die erste verantwortlich war. Der Cheftrainer spricht von einem geschätzten Kollegen, der "auch menschlich gut reinpasst".

Neben dem Wechsel auf dem Posten des Co-Trainers hat es auch im Kader einige Veränderungen gegeben. Einer der sechs Abgänge dürfte dabei einen besonders herben Verlust darstellen. Kai Hufnagel wird den Verein nach insgesamt fünf Jahren in Vach verlassen. "Er wird sportlich wie menschlich fehlen", betont auch Rambau, der allerdings auch hier sein volles Verständnis betont. Private Umstände hatten den ehemaligen Fürther, der wohl nach Gutenstetten wechseln wird, zum Abschied veranlasst. Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen wird Goalgetter Benjamin Pommer, der vor der vergangenen Saison zurückgekehrt war und aufgrund beruflicher Verpflichtungen sowie einer langwierigen Fußverletzung bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Außerdem verlassen den Verein Alwin Osmicevic, der coronabedingt nie zum Einsatz kam und künftig Co-Trainer beim FC Burk sein wird, Steffen Pfau (nach Veitsbronn), und Rainer Lehnemann. Und es gab einen Schock für die Vacher Verantwortlichen: "Aus heiterem Himmel“ wurde man vom Abgang Jonas Dirrs getroffen. Der Schlussmann wechselt zur SpVgg Erlangen.

Eine Ersatzlösung ist allerdings bereits gefunden: Aus Eltersdorf kommt der junge Lucas Lutz, der sich einen Konkurrenzkampf mit Oscar Krüger liefern soll, der in der Jugend einst ebenfalls in Eltersdorf gespielt hatte.

Marco Volkert greift nochmal an

Und es gibt weitere Neuzugänge. Haris Aletic, der ebenfalls aus Langenzenn kommt, folgt seinem neuen Co-Trainer und will sich erstmals auf höherem Niveau beweisen. Außerdem kommt für die Sturmspitze ein Mann, der seine Landesligatauglichkeit bereits unter Beweis gestellt hat. Marco Volkert, der zuletzt in Uffenheim aktiv war, kennt Trainer Rambau bereits aus gemeinsamen Stadelner Zeiten. Nach einem Achillessehnenriss will der 29-Jährige nochmal angreifen.

Sechs Abgängen stehen also nur drei Zugänge gegenüber. Ein Problem? Wenn es nach Rambau geht, nicht. Er verweist auf die Verstärkungen des letzten Transferfensters und hebt hier besonders die neuverpflichteten Offensivspieler Yuri Meleleo und Leon Siefert hervor.

Für die Defensive allerdings ist man noch auf der Suche nach einer externen Verstärkung. Mit den Neuen an Bord soll die kommende Saison dann ganz unabhängig von den Corona-Lasten auch sportlich wieder erfolgreicher gestaltet werden, als es zuletzt der Fall bei den Fürthern war.

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