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Bayernligen lehnen Alternativmodell ab, zwei Landesligen stimmen dafür

Liga-Einteilung

Weil man auch in Bayern nicht hundertprozentig weiß, ob Corona nicht auch die Saison 2021/22 in Mitleidenschaft ziehen wird, hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) den Vereinen zur Abstimmung gestellt, ob man nicht lieber mit mehreren kleineren Staffeln an den Start gehen wolle. Die Bayernliga-Vereine haben das mehrheitlich abgelehnt, anders sieht es in den Landesligen aus.

Kämpfen in der neuen Saison in einem alternativen Spielmodell um Punkte: Der ASV Vach und der FC Herzogenaurach.

 / © Sportfoto Zink

Rund anderthalb Wochen nach der Einteilung der Bayernligen steht nun auch fest, dass es keine weitere Aufteilung in kleinere Staffeln geben wird. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hatte dieses Modell seinen Vereinen angeboten, doch die Fünftligisten im Freistaat wollen es lieber auf herkömmliche Art und Weise versuchen. Heißt: Im Norden (zwölf Vereine votierten für das klassische Modell, drei für das alternative Modell, zwei Enthaltungen) spielen die 18 Klubs ihre Saison in Hin- und Rückspiel aus, im Süden (13:5, eine Enthaltung) sind es 19 Mannschaften. Das verworfene Alternativmodell hätte aus einer geteilten Vorrunde in zwei Staffeln pro Liga sowie einer Final- und Abstiegsqualifikationsrunde (jeweils Hin- und Rückspiel) bestanden.

Zwei Landesligen starten alternativ

Anders fiel das Votum hingegen in den fünf Landesligen aus. Immerhin zwei der fünf Staffeln sprachen sich für die alternative Variante aus. Acht Vereine in der Landesliga Nordost votierten für das klassische Modell, zehn für das alternative, einer enthielt sich. In der Landesliga Nordwest stimmten sogar zwölf Klubs für das neue Modell, sieben dagegen nur für den Klassiker. Damit gehen die Landesliga Mitte, Landesliga Südost und Landesliga Südwest kommende Saison herkömmlich an den Start, während im Norden Bayerns die beiden Staffeln noch einmal aufgeteilt werden. Gestartet werden soll übringens in Bayern- und Landesligen ab dem 24. Juli.

Verbandsspielleiter Josef Janker erklärt, warum der BFV eine Alternative in den Raum gestellt hatte: "Wir alle hoffen es nicht, aber auch in der neuen Spielzeit kann es dazu kommen, dass die Corona-Pandemie sich auf den Spielbetrieb auswirkt. Wir haben es deshalb ganz bewusst den Vereinen überlassen, ob sie in ihren Spielklassen klassisch mit Hin- und Rückrunde spielen wollen oder lieber nach einem alternativen Modell."

Wie es unterhalb der Landesligen in der kommenden Spielzeit aussieht, darüber will der Verband in Bezirken und Kreisen in den kommenden Tagen die Vereine abstimmen lassen.

Fünf Wechsel nun auch in Bayern möglich

Ebenfalls neu in Bayern: Auch im Erwachsenenbereich kann ab sofort fünfmal gewechselt werden. Im Profifußball ist das schon seit geraumer Zeit gang und gäbe, in Bayern waren allerdings bislang nur drei Wechsel erlaubt.

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