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Helmut Rahner wirft beim SV Schwaig hin - Nachfolger schon kommende Woche?

Landesliga Nordost

Es ist ein herber Schlag für den SV Schwaig. Kulttrainer Helmut Rahner legt sein Amt als Trainer mit sofortiger Wirkung nieder. Der Ex-Profi hatte in der zermürbenden Corona-Zeit die Lust am Amateurfußball verloren. Nun hat der Verein Druck, die Lücke möglichst bald zu füllen. Ein Nachfolger soll möglichst bereits kommende Woche präsentiert werden.

Überraschender Rücktritt: Helmut Rahner hat sich Gedanken über seine Zukunft gemacht und sich für einem Abschied vom SV Schwaig entschieden.

 / © Sportfoto Zink

"Einer Weiterführung der Zusammenarbeit stand nichts im Wege", betont Matthias Roth. Der Spielleiter des SV Schwaig hätte wie alle im Verein gerne mit Aufstiegstrainer "Alu" Rahner weitergemacht. Doch der 50-Jährige, der dem kleineren Landesliga-Verein so viel Strahlkraft verliehen hatte, hat überraschend seinen Rücktritt verkündet. Zwei Gründe gibt er dafür an: Einerseits könne er dem geplanten Modus mit zwei Gruppen nichts abgewinnen, andererseits habe er in der mühsamen Corona-Zeit ein wenig die Motivation verloren, die ihn sonst immer so sehr ausgezeichnet hatte.

Von Vereinsseite wird der Zeitpunkt zwar nicht als optimal empfunden, doch von "bösem Blut" ist man weit entfernt. Zu viel hat der Ex-Cluberer mit dem Team erreicht. Matthias Roth fasst seine gemischten Gefühle zusammen: "Einerseits kann ich die Entscheidung verstehen, andererseits muss es ja nach Corona auch irgendwie weitergehen." Eines ist sicher: "'Alu' bleibt definitiv in Zukunft ein gern gesehener Gast bei uns."

Kein Wunder, schließlich hatte Rahner in den vier Jahren seiner Tätigkeit viel erreicht. Auf Platz acht in der Premierensaison folgte 2019 die Meisterschaft in der Bezirksliga, was zudem zum Aufstieg in die Landesliga berechtigte. In der zerstückelten Corona-Saison hielt die Mannschaft dann als Tabellen-13. die Klasse in der starken Nordost-Staffel.

Einige Anfragen

Nun ist die Zeit knapp für den SV Schwaig. In vier Wochen geht die neue Saison los und dem neuen Trainer soll noch möglichst viel Zeit zur Vorbereitung mit der Mannschaft zur Verfügung stehen. Roth spricht daher davon, "möglichst schon kommende Woche" einen Nachfolger präsentieren zu wollen. Er verrät: "Wir haben bereits einige Anfragen erhalten, der Posten ist durchaus begehrt."

Auf dem mittelfränkischen Trainermarkt gäbe es durchaus interessante Kandidaten. Der neue Übungsleiter soll dabei möglichst gut vernetzt sein und den Umbruch einleiten, der über kurz oder lang nötig sein wird.

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