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TSV Neunkirchen am Brand
FC Bayern Kickers Nürnberg
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Weil sie, so verrät es später Torschütze Kevin Hofmann, beim 0:1 zum Auftakt gespürt hätten, dass sie mithalten können, nahmen die Hausherren in der Partie gegen Bayern Kickers das Heft in die Hand. In einer 3-5-2-Formation erlangte Neunkirchen mit energischem Pressing eine Hoheit im Mittelfeld. Vorne prüfte erst Kapitän Manuel Menges den Nürnberger Torwart per Flachschuss, dann stellte Hofmann das Visier bei einem Freistoß an die Querlatte etwas zu genau ein. Die fortgesetzten Bemühungen und Handlungsschnelligkeit brachten für den TSV schließlich Flügelmann Kain in Position, der mit einem überlegten Pass von der Grundlinie wiederum Hofmann bediente. Der Stürmer fasste trocken zur 1:0-Pausenführung ab. Kurz vor und nach dem Seitenwechsel glitten die Mannen von Trainer Harald Gerstner in Passivität ab. Die Nürnberger, ansonsten von der Defensive prächtig bearbeitetet, verpassten die Bestrafung, weil es in der Spitze an Ideen und Entschlossenheit mangelte. Neunkirchen stabilisierte sich, sah sich dennoch bis in die Schlussphase Stress ausgesetzt. Bayern Kickers rannte noch einmal mit Fodjo an, der nach herrlichem Antritt in die Mitte mit links flach den Pfosten (78.) und nach einer vergebenen TSV-Doppelchance freistehend nach einer Ecke einen Neunkirchener Rücken traf. Ein Meyer-Freistoß flog über die Mauer knapp am Torpfosten vorbei. Jubel und Erleichterung löste in der Nachspielzeit ein Solo-Sprint über die rechte Bahn mit präzisem Abschluss von Kain aus. Trainer Gerstner konstatierte: „In der zweiten Hälfte haben wir dem Gegner zu viel erlaubt. Daraus müssen wir lernen, wie aus jedem Spiel in dieser Liga. Ein Remis hätte mir nicht gereicht. Daher ist es ein schöner Tag geworden.“ gu