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TSV 1860 Weißenburg
FSV Stadeln
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Gerne wäre der FSV Stadeln ohne Umwege in die Landesliga aufgestiegen, doch der Meister SV Schwaig spielte nicht mit: "Wir mussten darauf hoffen, dass sie patzen, aus eigener Hand konnten wir es nicht mehr erreichen. Trotzdem sind wir dieses Jahr zurückgekommen und haben eine super Rückrunde gespielt", so das Fazit des FSV-Trainers Manfred Dedaj. Er fügt an: "Wir sind richtig heiß auf die Relegation." Der Coach will mit seiner Mannschaft in den Ausscheidungsspielen gegen den TSV 1860 Weißenburg das zeigen, was sie auch in den letzten Wochen in der Liga auf den Platz gebracht haben. Über den Gegner verliert Dedaj nur wenig Worte: "Wir werden, wie wir es in der Liga auch getan haben, nur auf uns schauen. Wir wollen unsere Stärken an den Tag legen, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und unseren Fußball durchziehen. Etwas anderes will ich nicht sehen", so Dedaj deutlich. Entwarnung kann beim Einsatz von Gerhard Strobel gegeben werden. Der Torjäger, der am vergangenen Wochenende frühzeitig ausgewechselt werden musste, wird am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen können. Gegner TSV 1860 Weißenburg sprang mit einem Coup gegen Burfgarrnbach doch noch auf den zweiten Rang - auch weil die TSG Roth gegen Dinkelsbühl patzte. Entsprechend glücklich ist man im Weißenburger Lager über diese Bonusspiele, in denen man sich selbst ein bisschen als Außenseiter sieht: "Wenn man die Einzelspieler untereinander vergleicht, dann hat Stadeln auf jeden Fall eine sehr hohe Qualität. Sie können wahrscheinlich mit dieser Drucksituation besser umgehen als meine junge Mannschaft. Aber man weiß nie, wie so ein Spiel läuft. In so einem Spiel wachsen manchmal Spieler über sich hinaus", so Weißenburg-Coach Vierke im jüngsten Interview. "Um gegen sie bestehen zu können, müssen viele Dinge funktionieren. Wenn die Verantwortlichen von Stadeln unseren Kader anschauen, dann kennen sie nicht viele Spieler, und im Gegensatz sind mir einige Spieler von ihnen bekannt. Relegationsspiele können immer anders laufen als Spiele während der Saison. Wir wollen den Schwung mitnehmen und mutig spielen. " Torhüter Johannes Uhl, gegen Burgfarrnbach verletzt ausgewechselt, ist wieder mit dabei. Für den Sieger der Ansetzung geht es in Runde zwei entweder gegen den SV Etzenricht oder den SV Hahnbach. hb/mw/jam