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ASV Cham
SV Seligenporten
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Mit 33 Punkten steht der SV Seligenporten an der Spitze der Bayernliga Nord. Dabei ist es erst September, sind erst zwölf Spieltage absolviert. Demnach ist die Bilanz der Klosterer fast makellos, und alles andere als Sieg Nummer zwölf beim Aufsteiger ASV Cham (Anstoß um 19 Uhr) wäre in Fach- und Fankreisen eine Überraschung. Doch wenn es nur so einfach wäre, mögen sich Gerd Klaus und seine Mannen denken. Im Gegenteil: Besonders in den letzten Ligaspielen musste sich der SVS die Dreier hart erkämpfen. Gegen Sand, Ansbach und Gebenbach brauchte der Spitzenreiter viel Geduld und Spucke. Wobei Coach Klaus die Gebenbacher, die vor einer Woche nur knapp mit 1:2 im Kloster verloren haben, trotz Platz zehn in der Tabelle weiterhin zu den Topteams der Bayernliga Nord zählt. Mit der DJK Vilzing, die bisher als einzige Mannschaft seiner Truppe die Punkte abknöpfen konnte und dieser als Drittplatzierter weiterhin auf den Fersen ist, hatte der SVS-Trainer sowieso von Anfang gerechnet. Weniger mit dem aktuellen Tabellenzweiten SC Eltersdorf, der bis dato eine bärenstarke Saison spielt. „Wie wir gewinnen auch die Eltersdorfer die engen Spiele.“ 13 Partien sind absolviert, bis zur Winterpause folgen noch weitere zehn (die letzte gegen Eltersdorf). Bei dem harten Programm bleibt auch der SVS nicht von Blessuren verschont. Doch bis auf Oliver Janz (Kreuzbandriss) hat der Trainer alle seine Spieler noch beieinander – und somit reichlich Optionen in Puncto Aufstellung und Taktik. „Unser Doktor macht wirklich eine Top-Arbeit, das sollte man auch mal schreiben.“ Dass zuletzt jedes Spiel „auf Messers Schneide“ stand, gebe ihm durchaus zu denken, sagt Gerd Klaus. Und der Aufsteiger ASV Cham, der im Sommer in der Relegation über Vach triumphiert hat und derzeit einen guten achten Tabellenrang belegt, werde da erwartungsgemäß eine ebenso harte Muss. Die Chamer Abwehr um den Ex- Amberger Michael Plänitz ließ bislang nur 15 Tore zu, ist die drittbeste der Liga. Der Tabellenführer darf sich somit auf einen Betonriegel freuen. „Das ist ihre Spielweise“, sagt Klaus. „Sie werden sich hinten reinstellen und dann schauen, was nach vorne geht.“ Zuletzt ging beim ASV nach vorne aber nicht allzu viel. Drei 0:0, ein 1:1 und am vergangenen Wochenende ein 0:2 beim Würzburger FV, mehr war da nicht seit Mitte August. „In Würzburg hatten sie aber auch Pech mit zwei Pfostenschüssen“, sagt Gerd Klaus, der den heutigen Gegner am Main beobachtet hat. International wird es am 15. November in Seligenporten: Die deutsche U16-Nationalmannschaft empfängt dann die tschechische Auswahl in der MARena.