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DJK Ammerthal
SV Seligenporten
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der SV Seligenporten ist weiterhin der Spitzenreiter der Liga. Doch die Weste hat einen weiteren Flecken bekommen: die Niederlage in Erlangen. Das saß erstmal tief bei den Klosterern. Trainer Gerd Klaus nahm sich die Kicker daraufhin zur Brust und verdonnerte sie zu einem Videostudium, um die Fehler zu analysieren und im Oberpfalz-Derby am Sonntag (15 Uhr) hoffentlich abzustellen. Die Reise geht nach Ammerthal, wo die dortige DJK unter Trainer Dominik Haußner auf Tabellenrang fünf einen soliden Job macht. Der ehemalige Übungsleiter des ASV Neumarkt wechselte im Sommer 2018 nach Ammerthal. Nicht, ohne ASV-Spieler abzuwerben: Bernhard Neumayer, Florian Hausner oder Christian Schrödel, um nur eininge zu nennen. Letzterer brauchte eine Weile, um sich einzugrooven. Inzwischen ist der Torinstinkt von Schrödel wieder erwacht; mit elf Treffern in 13 Spielen ist er Torjäger Nummer drei in der Liga. DJK-Trainer Haußner ist euphorisch und bezeichnet das Heimspiel gegen den Tabellenersten als „Top-Konstellation“. Ein Gegner wie Seligenporten sei für seine Spieler eine große Motivation. Eine Überraschung schließe er nicht aus. „Wenn wir hinten gut stehen und nach vorne effizient agieren, ist alles möglich“. Offensiv sieht es beim SVS nicht ganz so rosig aus. Doch für Trainer Gerd Klaus ist das noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir sind vorne nicht so dicht besetzt, dennoch bin ich überzeugt, dass der Kader über genügend Qualität verfügt“, sagt er. Die Entscheidung, in der Winterpause wohl keine Verstärkung zu planen, unterstreicht, wie groß das Vertrauen in seinen aktuellen Personalstamm ist. // ph