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SV Mitterteich
SpVgg Jahn Forchheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Im Grunde ist genau eingetreten, was sie beim Bayernliga-Absteiger von den ersten Wochen dieser neuen Runde erwarten konnten. Der Jahn steht nach vier Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Punkten da, passend zur zurückhaltenden Kommunikation der Saisonziele im Vorfeld. Schließlich, das war bekannt, könne die neuformierte Besetzung nicht an jenen hochkarätigen Typen gemessen werden, die vor drei Jahren beim Abstecher in die Landesliga Nordwest mit sechs Dreiern aus sieben Partien von Beginn an wenig Zweifel an der Mission Wiederaufstieg ließen. Trainer Christian Springer, der im Frühjahr 2017 die Geschicke an der Seitenlinie übernahm, konstatiert für den aktuellen Augenblick zufrieden: „Wir haben die Erfahrung knapper Niederlagen gemacht, wie sie genau in dieser Form auf diesem Niveau passieren. Deshalb soll die Heimstärke nach den zwei Siegen weiterhin eine sichere Basis geben, um uns ohne Tabellendruck entwickeln zu können.“ Verbesserungsbedarf, da braucht gar nicht der Torstatistik-Vergleich zur Saison 2016/17 (17:10 nach vier Spielen gegenüber 3:2) bemüht werden, hat vor allem in der Offensive. „Mehr Abschlüsse und ruhigere spielerische Lösungen unter Druck“, wünscht sich Springer, der in der ungewohnten Landesliga Nordost schon ein generelles Muster erkannt hat. „Die Mannschaften gehen ein hohes Tempo, deshalb tun sich in der zweiten Hälfte mehr Räume auf, um die Spiele zu entscheiden. Wir wollen daran arbeiten, diese Situationen zu unserem Vorteil zu nutzen.“ Geradezu exemplarisch kommt nun die Aufgabe unweit der tschechischen Grenze beim SV Mitterteich, der bisher vier Zähler gesammelt hat, daher. Einen „unangenehmen“ und „sicher zweikampfstarken“ Kontrahenten erwartet Christian Springer in der Oberpfalz, der zudem ob seiner schon zehn erzielten Treffer auch im Angriff nicht zu unterschätzen ist. „Ich habe den Jungs aber gesagt, dass wir jetzt mal die ersten Auswärtspunkte holen wollen.“ Positiven Auftrieb verspricht sich der Jahn-Trainer von den erweiterten Optionen, im zweiten Durchgang von der Auswechselbank nachzulegen. Während Co-Kapitän Timo Noppenberger (hartnäckige Entzündung am Schienbein) und Kreativposten Tobias Goldammer (Knorpel-Schaden im Knie) noch einige Wochen ausfallen, stehen für die von der Mannschaft selbst gewählte 4-2-3-1-Formation mit doppelter Absicherung vor der Abwehr immerhin Fabian Schwab (nach Rückenproblemen) und Fabian Hofmann (Kniescheibe ausgesprungen) zur Verfügung. // KEVIN GUDD