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ASV Vach
SC Großschwarzenlohe
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Zweite Niederlage im zweiten Spiel, doch SCG-Coach Florian Bauer konnte seiner jungen Mannschaft auch nach dem 2:3 gegen Buch keinen großen Vorwurf machen. „Bitter waren nur die dummen Fehler, die in der Anfangsphase zum schnellen 0:2-Rückstand geführt haben“, so der Trainer. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war er insgesamt zufrieden. „Wir machen uns keinen Druck, auch wenn es nach dieser Saison nach unten gehen sollte. Wir wissen nach wie vor, wo wir hergekommen sind.“ Die Aufgabe beim Bayernliga-Absteiger ASV Vach wird sicherlich nicht einfach werden. Bauer: „Nur schade, dass ich selbst nicht mitwirken kann, ich hätte gerne gegen meinen alten Weggefährten Rico Röder gespielt.“ Röder und Bauer spielten gemeinsam beim SV Seligenporten Regionalliga. Röder ist Co-Spielertrainer beim ASV Vach und wartet mit seiner Elf noch auf den ersten Saisonerfolg. Am Mittwoch gab es - nach dem Remis gegen Buch zum Auftakt - bekanntlich eine Last-Minute-Niederlage gegen Neuling Schwaig. Vachs Trainer Norbert Nein legt den Finger in die Wunde: "Viele haben sich schon mit einem Unentschieden zufriedengegeben und dann hat's nochmal eingeschlagen. Da haben bei uns die letzten Prozente gefehlt." Hätte so nicht sein müssen, denn Chancen waren genug da. Das Manko des Bayernliga-Absteigers: Die Verwertung dieser Möglichkeiten. Daher sucht Vach noch nach Verstärkungen für den Offensivbereich. Laut Nein könnten noch ein bis zwei Neue kommen, gerade ein Knipser würde seiner Mannschaft gut zu Gesicht stehen. Alternativen gäbe es genug, so Nein, nur müssen der oder die Neuen auch ins Gefüge passen. Konkrete Namen werden vor der Vertragsunterschrift erwartungsgemäß nicht bekanntgegeben. Ein möglicher Neuzugang soll ein Spieler sein, der bislang noch im Ausland aktiv war und jetzt hier Fuß fassen will. Beim anderen potenziellen Neuzugang soll es sich um einen Spieler handeln, der im Amateurfußball schon gezeigt hat, dass er vor dem Tor große Qualitäten hat. Auch wenn im Donnerstagstraining der Ton etwas rauer war, Nein ist weit davon entfernt den Stab über seinem Team zu brechen: "Im Sommer war ein reges Kommen und Gehen. Für viele junge Spieler ist die Landesliga noch Neuland. Da brauchen wir auch Geduld." Da Großschwarzenlohe "dank" null Punkten aus den ersten beiden Partien auch unter Druck steht, erwartet Nein einen gefährlichen Gegner, der gegen Buch trotz der 2:3-Niederlage gezeigt hat, dass mit ihm zu rechnen ist. // Roland Jainta, Stefan Wölfel