Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk
SV Schwaig
SC 04 Schwabach
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Ganz vorne scheint der SC Feucht seiner Favoritenrolle gerecht zu werden - und dahinter: Stehen nun drei Aufsteiger auf den unmittelbaren Verfolgerplätzen. Einer von ihnen ist der SV Schwaig, der sich mit dem vierten Sieg in Folge auf Rang vier schob. 1:0 hieß es am Ende gegen den Baiersdorfer SV. "Wir sind mit einem 5:0 gegen Neudrossenfeld nach Baiersdorf gefahren, da kannst du nicht viel gewinnen", sagt Rahner über das jüngste Duell gegen das noch sieglose Schlusslicht. "Viele taktische Fouls, es war nicht einfach. Mit Abstand gesehen kann ich aber sagen: Drei Punkte geholt." Gegen die Teams aus der hinteren Tabelle gelang das zuletzt mehrfach, wie auch die beiden Siege gegen Kornburg und Feuchtwangen zuvor unterstreichen. Der Lohn: Der SVS steht punktgleich mit Rahners Ex-Verein TSV Buch auf dem vierten Platz der Landesliga Nordost. "Von der Tabelle her bin ich natürlich total zufrieden, aber es gibt immer ein paar Sachen, die nicht so laufen. Die verrate ich jetzt aber nicht", so Rahner. Und natürlich weiß er auch: "Es ist erst der elfte Spieltag, wenn wir uns zurücklehnen, sind wir schnell unten drin." Im kommenden Duell geht es - einmal mehr an einem Freitag - gegen den SC 04 Schwabach: "Schwabach gehört zu den besseren Teams der Liga. Wir sind klarer Außenseiter, aber in dieser Rolle fühlen wir uns wohl. Ich will, dass wir giftig sind, rattig sind. Dann wollen wir sehen, ob wir uns oben festsetzen können," so der Ex-Profi. Die personelle Situation ist beim SV Schwaig derzeit entspannt. Für den kommenden Monat hofft Rahner, auch wieder auf Wolfgang Ramstöck zurückgreifen zu können. Der Mittelfeldmann fiel das letzte halbe Jahr wegen eines Fußbruchs aus. "Ihn brauchen wir, alleine von der Seele her", ist Rahner voll des Lobes für den 28-Jährigen. Nicht mehr zum Schwaiger Kader zählt derweil Marco Marciano, den es zum TSV Azzurri Südwest in die A-Klasse zog. Der Gemütszustand an der Schwabacher Nördlinger Straße ist aktuell nicht ganz so gut wie der in Schwaig. Die Mannschaft von Jochen Strobel spielt meist recht ordentlich bis gut. Aber sie lässt, wie zuletzt beim 0:3 in Neudrossenfeld, immer mal wieder Punkte liegen, die man gerne auf das eigene Konto gebucht hätte. Strobel begründet die Schwankungen mit der Unerfahrenheit seiner Elf. „Wir haben die zweitjüngste Mannschaft der Liga, das vergessen manche“, sagt er. Dazu fehle hin und wieder das Matchglück. Wer wie der SC 04 den Weg mit jungen Spielern gehe, der müsse aber halt auch kleinere Rückschläge einkalkulieren. Anders als letzte Woche in Neudrossenfeld soll beim zweiten Auswärtsspiel in Folge aber wieder Zählbares mit nach Hause gebracht werden. Trainer Strobel spricht aber mit Hochachtung vor Gegner SV Schwaig („spannender Aufsteiger“). Die Mannschaft um den früheren Schwabacher und Kornburger Kevin Schwarz stehe sehr kompakt. „Wenn die erst einmal führen, sind sie schwer zu knacken“, hat Strobel analysiert. Deshalb: „Kein Gegentor kassieren und irgendwann selbst in Führung gehen“, hat er seinen Spielern aufgetragen. // jam/rog