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Baiersdorfer SV
ASV Vach
15.
30.
45.
60.
75.
90.

"Wir müssen einfach weiterarbeiten", so der nüchterne und pragmatische Ansatz von Baiersdorfs Trainer Rene Ebert. Ein Punkt aus fünf Spielen ist für die Kren-Kicker zweifelsfrei ein ernüchternder Start. Dazu ist der BSV mit 18 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Ebert legte nach dem 3:5 in Buch den Finger genau in diese Wunde: "Das war schlicht kein anständiges Zweikampfverhalten. Wir sind noch zu grün hinter den Ohren, da läuft der Gegner mit dem Ball am Fuß an uns vorbei, ohne dass wir den Körper reindrücken." Doch der neue Baiersdorf-Trainer hat beim jüngsten Auftritt im Knoblauchsland auch Dinge gesehen, die sich schon gegen Vach in Punkte ummünzen sollen: "Unsere ersten beiden Tore waren sensationell gut herausgespielt, nach vorne spielen wir einen ordentlichen Fußball." Eine Erkenntnis, die auch in Vach angekommen ist: "Baiersdorf kassiert zwar das eine oder andere Tor, aber vorne machen sie auch ihre Dinger", warnt Vachs Trainer Norbert Nein. Mit der Art und Weise, wie seine eigene Mannschaft derzeit auftritt, ist Nein nicht unzufrieden, stellt aber klar: "Eigentlich müssten wir schon 10 bis 15 Punkte auf dem Konto haben." Für die anfangs ineffiziente Offensive hat man mittlerweile mit Okcan Tekdemir eine Verstärkung an Land gezogen. Der routinierte Angreifer, der schon bei einigen Klubs aktiv war, habe sich laut Nein gut eingefügt, nicht nur wegen seiner zwei Treffer in zwei Spielen. "Er ist im Vergleich zu früher ruhiger geworden und stellt sich auch mal hinten an." Mit Tekdemir aber ohne die "Urlauber" Kai Hufnagel, Cihan Kiymaz und Burc Takmak sowie den angeschlagenen Halil Berisha geht es nun nach Baiersdorf. "Wir wollen Anschluss nach oben nicht verlieren", gibt Nein das kurzfristige Ziel vor. // stw