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TSV Kornburg
SV Schwaig
15.
30.
45.
60.
75.
90.

„Und täglich grüßt das Murmeltier!“ — schon in der Vorsaison klagte Kornburgs Trainer nach seiner Amtsübernahme über personelle Probleme, die sich durch die ersten Wochen seines Wirkens zogen. Kornburg tat sich schwer, die unteren Tabellenregionen zu verlassen. Erst als Klaus Mösle personell wieder aus dem Vollen schöpfen konnte, stellten sich die Erfolge ein. Der TSV hatte schließlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das Thema „Abstiegskampf“ wollten Mösle und seine Spieler in der aktuellen Saison erst gar nicht hochkochen lassen. Doch da waren sie wieder, die Personalsorgen. Zuletzt meldeten sich mit Arthur Ockert, Michele Rinchiuso und Noah Tiefel gleich drei Spieler verletzt, die Mösle zu seinem bevorzugten Stammpersonal zählt. Und weil auch noch Alexandros Nikopolos im Urlaub weilt, musste der TSV mit einer Rumpf-Elf nach Röslau und kassierte dort im siebten Spiel bereits die vierte Niederlage. „Jetzt wird’s langsam eng“, weiß auch der TSV-Coach, der gegen SV Schwaig drei Punkte eingeplant hat. Die braucht aber auch der Aufsteiger, um in der Liga zu bestehen. Zehn Punkte hat der SV bislang geholt — die letzten drei (4:0 gegen Feuchtwangen) ohne einen Spieler, der sich voll auskennt beim TSV Kornburg. Kevin Schwarz — Papa Harald war über viele Jahre Fußball-Abteilungsleiter beim TSV und Opa Franz Pesteritz Gönner und Präsident des Vereins — saß zuletzt auf der Bank. Im vergangenen Spieljahr hatte er dem TSV Kornburg den Rücken zugewandt, war schließlich über den TSV Kleinschwarzenlohe zum SV Schwaig in die Landesliga gewechselt. Nun gibt es ein Wiedersehen — für wen es wohl freundlicher ausfallen wird? // Roland Jainta