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TSV Buch
TSV Neudrossenfeld
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Auf Rang vier steht derzeit der TSV Buch gelistet, eine noch bessere Platzierung verpasste die Bergmüller-Elf am vergangenen Spieltag. Das 1:2 beim Vorletzten in Feuchtwangen war erst die zweite Saison-Niederlage überhaupt. „Feuchtwangen war anwesend, wir aber - trotz Führung - nicht. Wir waren viel zu lethargisch“, ärgert sich der Coach. Schon bei der Anreise habe sich gezeigt, dass es wohl nicht der Tag der Bucher war, einer der Busse blieb liegen, „die Aufstellung haben wir dann in Schwabach vor dem Holiday Inn gemacht“, so Bergmüller. Zu allem Überfluss kassierte Yannick Scholz kurz vor Abpfiff noch die Rote Karte und wurde unter der Woche dafür vom Sportgericht für zwei Partien gesperrt, er fehlt somit in der kommenden Partie. Auch nicht dabei ist nach wie vor Fabian Schreiner, und auch Mittelfeld-Routinier Martin Weber wird Bergmüller am Wochenende wahrscheinlich nicht zur Verfügung stehen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Wie schon gegen Feuchtwangen im Kader stehen wird Fabio Tech, der seinen letzten Einsatz für die Bucher im März 2018 absolvierte und nun von seinem dritten Kreuzbandriss genesen ist. "Wir haben ihn behutsam wiederaufgebaut", sagt Bergmüller über Tech, der im kommenden Heimspiel zum Einsatz kommen könnte. Und wie sieht es mit einem weiteren Rekonvaleszenten aus? Zur Erinnerung: Die Bucher Identifikationsfigur Christian Fleischmann verletzte sich im Sommer 2018 in einem Testspiel schwer und verpasste die komplette vergangenen Spielzeit. "Er läuft mittlerweile ohne Krücken", verrät Bergmüller, der Heilungsprozess aber sei beim 28-Jährigen nicht so verlaufen, wie gewünscht; trotz erster Ausdauer- und Belastungsversuchen sei an eine Rückkehr auf den Platz derzeit noch nicht zu denken. Ein Blick auf den kommenden Gegner: Den TSV Neudrossenfeld nennt Bergmüller ein "Schwergewicht der Liga" - auch, wenn sich der TSV nach verhaltenem Beginn die ein oder andere Leistungsschwankung erlaubte, unter anderem gegen Feuchtwangen und Schwaig jeweils fünf Gegentore kassierte. Zuletzt fuhr Neudrossenfeld aber drei Siege ein - und zwar gegen Schwabach, Mitterteich und Selb. "Sie haben eine extrem gute Mannschaft mit ehemaligen Dritt- und Regionalliga-Spielern", lobt Bergmüller, der den TSV vor der Saison zu seinen Top-3-Teams zählte: "Wenn sie gegen uns gewinnen, stehen sie in der Tabelle vor uns!" Übrigens: Bislang hat Bergmüller in seiner Landesliga-Trainerlaufbahn zweimal gegen die Oberfranken gespielt - und beide Male verloren. Nicht gerade einer von Bergmüllers Lieblingsgegnern also - "noch nicht". // jam