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1. FC Herzogenaurach
TSV Kornburg
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Am kommenden Sonntag treffen mit dem FC Herzogenaurach und dem TSV Kornburg zwei Tabellennachbarn gegeneinander, die beide jüngst leer ausgingen. Am letzten Spieltag kassierte der FCH seine siebte Saisonniederlage gegen den FC Vorwärts Röslau. Nichts zu holen gab es auch beim letzten Ligaauftritt des TSV Kornburg, der sich auf eigener Anlage völlig verdient mit 0:2 dem SC Feucht geschlagen geben musste. Speziell zuhause hat Herzogenaurach die Form noch nicht gefunden: Die fünf Punkte aus sechs Partien sind eine verbesserungswürdige Bilanz. Zuletzt gewann der FCH aber etwas an Boden. Zwei Siege und zwei Unentschieden schaffte das Heimteam in den letzten fünf Spielen. Um das letzte Drittel der Tabelle zu verlassen, muss der FC Herzogenaurach diesen Trend nun aber fortsetzen. "Nachdem es die letzten vier Jahre immer nur nach oben ging, durchleben wir als Mannschaft dieses Jahr ein Wellental der Gefühle und stecken aktuell im Abstiegskampf. Allerdings war es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, dass es nicht ewig so märchenhaft wie die letzten Jahre läuft und immer nur aufwärts geht", meldet sich FCH-Spielertrainer Jakob Karches zu Wort. Die langwierigen Verletzungen einiger enorm wichtiger Leistungsträgern hätten zur aktuell "nicht zufriedenstellenden Punkteausbeute" beigetragen, "und zudem bewahrheitet sich leider gerade auch das Sprichwort, dass sich Aufsteiger in ihrem zweiten Jahr immer schwer tun. Genau erklären kann man damit unsere hohen Niederlagen gegen Mitterteich und Selb zwar auch nicht ganz, aber nachdem wir unsere Spielweise umgestellt und an das vorhandene Personal angepasst haben, hat die Mannschaft Charakter gegen Buch und Großschwarzenlohe gezeigt und vor allem beim 7:1-Sieg gegen Vach mehr als nur Wiedergutmachung betrieben." Die Niederlage am letzten Wochenende in Röslau sei zwar ohne Frage ein weiteres schmerzhaftes Erlebnis, "aber es gilt aus solch einem Spiel seine Lehren zu ziehen und die Rückschläge dieser Saison als Teil eines Entwicklungs- bzw. Lernprozesses zu sehen, der noch lange nicht am Ende angelangt ist." Gerade die jungen Spieler hätten großes Potenzial, das es abzurufen gelte - und das für die Zukunft Hoffnung mache. In der abgelaufenen Trainingswoche kehrten nun Eric Stübing, Kevin Rockwell, Alexander Ronneburg, Tim Spielmann und Maik Schmitt zurück - Herzogenauracher Hoffnung also, dass sich die so angespannte personelle Lage der letzten Wochen entspannt. Auswärts drückt der Schuh beim kommenden Gegner – nur zwei Punkte stehen auf der Habenseite von Kornburg. Den Unterschied in der Tabelle machen lediglich drei Zähler aus. "Mit Herzogenaurach verbinde ich eigentlich sehr gute Erinnerungen. In meiner aktiven Zeit spielte ich vier Jahre lang für den 1. FC in der Landesliga", erinnert sich Kornburgs Coach Klaus Mösle. Das Wiedersehen wäre am Sonntag sicherlich noch einen Tick angenehmer, wäre da nicht die sportliche Situation. Im Klartext heißt es für beide Teams: Verlieren verboten! // jam, rj