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1. FC Herzogenaurach
SC Großschwarzenlohe
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Die Pumas seien sich der Bedeutung des jüngsten Spiels bewusst gewesen: "Bei einer Niederlage oder einem Unentschieden: Verbleib im Tabellenkeller; bei einem Sieg: Licht auf der Kellertreppe", fasste es Ulrich Zeitschel, sportlicher Leiter des FC Herzogenaurach, pointiert zusammen. Und der Befreiungsschlag gelang - und wie! Mit 7:0 gewann der FCH das Duell mit dem ASV Vach, an diesem Tag lief fast alles zugunsten der Karches-Elf. Doch auch für einen Kantersieg gibt es nur drei Zähler, mit denen hat Herzogenaurach in der Tabelle zumindest den Anschluss auf die direkten Nichtabstiegsplätze hergestellt. Nun geht es zuhause gegen den SC Großschwarzenlohe: "Nach dieser Leistung könnte am nächsten Sonntag trotzdem der erste Heimdreier gelingen und der Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle hergestellt werden", hofft Zeitschel, der seinen FCH noch "mitten im Abstiegskampf" sieht. Aus dem Lazarett könnten, so Zeitschel, Staniszewski, Schmitt und Dörrich wieder zur Mannschaft stoßen, zu den übrigen acht Fehlenden gesellen sich jedoch Rockwell und Ronneburg hinzu. "Aber die Verbliebenen haben letzte Woche gezeigt, wozu sie im Stande sind." SCG-Coach Florian Bauer ist relativ entspannt. Trotz des Denkzettels gegen Feucht. „Wir sind da nicht so richtig in den Kampfmodus gekommen“, sagt er. Und die ersten zwei Gegentore seien dann aus SCG-Sicht reichlich unglücklich zustande gekommen. „Danach hat man natürlich schon gesehen, welch tolle Mannschaft Feucht hat. Die werden aufsteigen“, ist Bauer sicher. Gegen Herzogenaurach ist eher wieder etwas drin für den Underdog. „Der Gegner liegt vier Punkte hinter uns, steht also mehr unter Druck“, betont der SCG-Trainer, der übrigens jetzt schon einen „Neuzugang“ für die Rückrunde präsentieren kann: Justin Opcin fühlte sich bei der SG Quelle Fürth nicht wohl und wird nach nur einem halben Jahr zu seinem Heimatverein zurückkehren. Bei den Fürthern wird er ab sofort „inaktiv“ gestellt und nicht mehr eingesetzt, er trainiert seit dieser Woche bereits wieder in Großschwarzenlohe, darf aber erst nach der Winterpause wieder für seinen alten Verein auflaufen. „Wir haben das nicht forciert“, sagt Bauer. „Aber wenn das der Wunsch des Spielers ist, dann sagen wir natürlich nicht nein.“ nbA/rog