Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk
SC 04 Schwabach
SV Mitterteich
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Beim 3:0-Sieg vor einer Woche in Schwaig hat der SC 04 Schwabach eine der besten Leistungen in dieser Landesliga-Saison gezeigt. Den Aufwärtstrend wollen die Fußballer am Freitag, 19 Uhr, im Heimspiel gegen den SV Mitterteich untermauern. "Die Mentalität hat gestimmt, die Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten. Ich war rundum zufrieden", lobt Schwabachs Trainer Joachen Stroebel. Doch nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel: "Den Schwung wollen wir jetzt natürlich mitnehmen." Erstmals im September und erstmals nach zwei Auswärtsspielen in Folge (0:3 in Neudrossenfeld, 3:0 in Schwaig) darf Strobels Elf wieder vor eigenem Publikum ran. Die Heimbilanz weist bislang vier Siege (gegen Kornburg, Erlangen-Bruck, Herzogenaurach und Feuchtwangen) und eine Niederlage (Stadeln) aus. "Da können wir uns nicht viel vorwerfen", findet der Übungsleiter. Im Gegensatz zum Schwaiger Spiel hat Strobel fast schon wieder die Qual der Wahl. Der quirlige Stürmer Florian Nisslein ist aus dem Urlaub zurück. Und Torhüter Dominik Brunnhübner, der am zweiten Spieltag einen Innenbandriss erlitt, könnte erstmals seit Ende Juli wieder eine Option sein, auch wenn sein Stellvertreter Florian Adamaschek seine Sache insgesamt gut gemacht hat. Mehr Auswahl heißt zwar unter Umständen mehr Unzufriedenheit auf der Bank, aber Jochen Strobel ist optimistisch, das wegmoderieren zu können. "Mir ist es so lieber als wenn sich die Mannschaft von selbst aufstellen würde." Ein Wort zum Gegner: Mitterteich ist keine schlechte Mannschaft, gehört allerdings auch nicht nur Creme de la Creme der Landesliga Nordost. Wer wie Schwabach im vorderen Viertel mitspielen will, der sollte solche Spiele gewinnen. Doch Jochen Strobel warnt auch: Mitterteich habe eine gute Grundordnung - und den neben Sebastian Schulik (Kornburg) und Danny Wild (Selb) besten Torjäger der Liga: Marco Kießling hat schon zwölfmal eingenetzt. Was Sturmstärke angeht, muss sich aber auch Schwabach nicht verstecken. Allmählich in Fahrt zu kommen scheint der wichtigste Neuzugang der Nullvierer in dieser Saison: Anton Shynder war in den ersten Spielen noch nicht richtig fit, zuletzt in Schwaig netzte der Ukrainer aber zweimal ein, es waren seine Saisontore Nummer sieben und acht. Trainer Strobel sieht also schon ganz gute Chancen auf den Sieg, sollte seine Mannschaft die Tugenden zeigen, die sie in Schwaig gezeigt hat: Mentalität, Laufbereitschaft, gutes Zweikampfverhalten. Und, wenn nötig, so Strobel: "die nötige Geduld." // Robert Gerner