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SC Großschwarzenlohe
1. SC Feucht
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Für den SC Großschwarzenlohe wird es eine Herkulesaufgabe. Denn erstens ist der Begriff „Heimspiel“ für die Bauer-Schützlinge in der Vorrunde ein eher relativer Begriff. Weil der Platz im heimischen Robert-Potzler-Stadion neu angelegt wird, weicht der SCG immer nach Wendelstein aus, diesmal zum FV Wendelstein an die Mozartstraße (Anpfiff bereits um 17.30 Uhr). Und dann ist der Gegner ja nicht irgendwer. Mit dem 1. SC Feucht kommt der Primus der Liga. Acht Siege und zwei Unentschieden, so lautete die Zwischenbilanz der hochgerüsteten Mannschaft von Florian Schlicker. Es müsste schon einiges zusammenkommen, damit die Feuchter nicht Aspirant auf den Meistertitel und den Aufstieg in die Bayernliga wären. Zwei Spieler ragen bislang heraus. Torjäger Stephan König netzte in zehn Spielen schon zehnmal ein. Im Mittelfeld zieht der Ex-Kornburger Fabian Klose die Fäden. Sein Freistoßtor gegen Vach ist für den Treffer des Monates des Bayerischen Fußballverbandes nominiert. Aber: Großschwarzenlohe muss sich nicht verstecken. Nach holprigen Start mit drei Niederlagen am Stück blieb die Mannschaft aus dem Wendelsteiner Ortsteil zuletzt siebenmal am Stück unbesiegt und punktete dabei gegen Röslau, Kornburg, Baiersdorf und Forchheim dreifach. Auch das 0:0 vergangene Woche beim so stark gestarteten Aufsteiger Selb ließ aufhorchen. Längst hat sich der SCG ins Mittelfeld abgesetzt, gegen Feucht kann man also ganz locker auflaufen. Großschwarzenlohe, auf Rang acht notiert, hat hier nichts zu verlieren. Ans Verlieren denkt Trainer Florian Bauer auch gar nicht. „Im Brustton der Überzeugung sage ich: Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, kündigt er selbstbewusst an. Seine Jungs würden derzeit Außergewöhnliches leisten. Und dass mit den verletzten Mika Schmidt und Jannick Schnabel sowie mit Urlauber Andi Scheuenstuhl drei Spieler fehlen, sei auch nicht ganz so schlimm, wie es im Vorjahr gewesen wäre. „Wir sind breiter aufgestellt“, sagt Bauer. Wenn auch nicht ganz so breit und ganz so hochklassig wie der Gegner, dessen Trainer Florian Bauer sehr gut aus Seligenportener Zeiten kennt. Damals war dort Florian Schlicker Trainer und Florian Bauer als Kapitän sein verlängerter Arm auf dem Feld. Für Feucht gab es gegen Vach zuletzt den vierten Sieg in Folge: „Wir sind in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht richtig ins Spiel gekommen, haben uns sehr viele Fehlpässe geleistet. In der zweiten Hälfte haben wir dann mehr Druck auf die Vacher Abwehrkette gemacht. Am Ende war es schon ein verdienter Sieg für uns, aber Vach hat auch eine starke Leistung abgeliefert,“ resümierte Coach Schlicker nach der Partie. // rog/kk